Der Auftragseingang der Digital Factory stieg im 4. Quartal 2017 um 9 % von 2,7 Milliarden Euro auf 2,95 Milliarden Euro. Dabei gibt es Volumenzuwächse in allen Berichtsregionen, mit starkem Wachstum in China. Bei den Umsatzerlösen verzeichnete der Konzern einen Anstieg um 13 % von 2,78 Milliarden Euro auf 3,15 Milliarden Euro. Allerdings sank das Ergebnis um 3 % von 515 Millionen Euro auf 501 Millionen Euro.Gerechnet auf das Gesamtjahr  stieg das Ergebnis der Digital Factory jedoch um 18,8 % auf 2,14 Milliarden Euro.

„Unser globales Team hat im Geschäftsjahr 2017 hervorragende Ergebnisse erzielt, die sogar über dem historischen Erfolg des letzten Jahres liegen. Die meisten Geschäfte sind so stark wie nie und für das digitale Zeitalter bestens gerüstet. Dennoch haben wir in einzelnen Geschäften strukturelle Aufgaben zu bewältigen. Für das Geschäftsjahr 2018 liegt sehr viel Arbeit vor uns. Wir werden unsere Chancen im Markt nutzen und Herausforderungen umsichtig, verantwortungsvoll und konsequent angehen“, sagte Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands bei Siemens.

Im 4. Quartal 2017 ging das Ergebnis des industriellen Geschäfts auf 2,2 Milliarden Euro zurück, in erster Linie wegen einer sehr starken Ergebnisverringerung bei Power and Gas sowie einem negativen Ergebnis bei Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE).

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Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten Siemens ein leichtes Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte. Zudem rechnet der Konzern mit einer Ergebnismarge von 11 % bis 12 % für das industrielle Geschäft.