Das Arbeitsgebiet Information and Communications (IC) mit den drei Bereichen Siemens Business Services (SBS), Communications Carrier (COM C) und Communications Enterprise (COM E) hat 2005 ein Volumen von 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Insgesamt arbeiten 4.250 MitarbeiterInnen für die IC-Bereiche, davon etwa ein Drittel in den von Österreich aus betreuten Ländern in Zentral- und Osteuropa. Dazu gehören die Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien und Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Rumänien und Bulgarien. In diesen Ländern wächst der IKT-Markt derzeit zwei bis drei Mal schneller als in Österreich. “Wir bearbeiten diese Märkte offensiv und haben unser Ziel, in allen Ländern unter die Top 3 Anbieter bei Telekommunikation und IT-Dienstleistungen zu kommen, solide erreicht”, so Ing. Franz Geiger, Mitglied des Vorstandes der Siemens AG Österreich.
“IKT ist ein viel versprechender Wirtschaftssektor Europas und auch in Österreich von entscheidender Bedeutung. Siemens unterstützt diese Entwicklung mit richtungsweisenden Projekten wie dem elektronischen Archiv cyberDOC, der e-card oder der SAP-Einführung an allen österreichischen Universitäten”, so Geiger weiter. Auf der CeBIT werden neue Produkte und Services präsentiert. Bei den zentralen Themen wie Konvergenz, innovatives Billing oder mobiles Fernsehen ist Siemens Österreich federführend beteiligt: Mit der F&E Softwareschmiede PSE, die von Österreich aus 6000 Experten weltweit in einem Wissensnetzwerk verknüpft. Etwa die Hälfte dieser ExpertInnen arbeitet in Österreich, die übrigen an internationalen Standorten. Die PSE liefert mit dieser starken Aufstellung einen wesentlichen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung und eine Sicherung des Standorts Österreich.
Weiterhin lassen sich am IKT-Markt drei wichtige Trends feststellen: Mobilität, Konvergenz und Outsourcing/Outtasking. Die IC-Bereiche von Siemens haben sich dafür bestens aufgestellt: “Siemens ist der einzige Anbieter, der für Carrier von der Infrastruktur über Services bis hin zu Applikationen alles aus einer Hand anbieten kann. Mehr als 95 Prozent der großen und mittleren Firmen haben begonnen, ihre Sprach- und Datennetze zusammenzuführen. Und im Outsourcing-Bereich deckt Siemens als einziger Anbieter das gesamte Spektrum von Outtasking bis Full Outsourcing und von klassischer IT bis zu Carrier-Dienstleistungen ab”, so Geiger.
Auf der CeBIT zeigen die IC-Bereiche von Siemens eine Vielzahl von Lösungen, Services und Produkten zu diesen Trends. Zu den Highlights gehören unter anderem: “Siemens bietet seinen Kunden eine „easy to use“ mobile TV Applikation, um TV-Programme unabhängig von einer Streaming Lösung auf mobilen Endgeräten darzustellen”, erläutert Ing. Dietmar Appeltauer, Bereichsleiter Communications bei Siemens Österreich. Die Plattform beinhaltet integriertes Streaming und Download für alle Medientypen, einfachen Zugriff und Wechsel von Kanälen/Sendern, flexible Verrechnungsmöglichkeiten für Pre- und Postpaid. Zusätzlich wird eine Lösung für digitales Fernsehen auf mobilen Endgeräten (DVB-H) vorgestellt.
Jeder Operator hat mit der Siemens Mobile-TV-Lösung die Möglichkeit seinen Endkunden wirkliches Live-TV am Handset bieten zu können. Somit kann jeder Kunde über komfortable Handset-Tastaturbedienung die Fernsehkanäle schnell wählen und sie orts- und zeitunabhängig ansehen. Diese Lösung ist technologieunabhängig und kann als add-on zu einer bereits vorhandenen Streaming-Plattform integriert oder für Neukunden gehostet werden.

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