Industry-CEO Siegfried Russwurm ist ab sofort auch für die Regionen Europa, Afrika sowie GUS verantwortlich.

Industry-CEO Siegfried Russwurm ist ab sofort auch für die Regionen Europa, Afrika sowie GUS verantwortlich.Siemens

Durch die Neuaufteilung entfällt eine organisatorische Ebene im Konzern und die Länder-Ebene wird stärker mit dem Geschäft der Sektoren verzahnt. Die für Siemens nach Geschäftsvolumen und Wachstumsperspektiven wichtigsten Länder, in denen Siemens derzeit über 85 % seines Umsatzes erzielt, sollen künftig direkt an die vier Vorstandsmitglieder berichten, die für die Sektoren Energy, Healthcare, Industry sowie Infrastructure & Cities verantwortlich sind.

Im Zuge dessen verantwortet Industry-CEO Siegfried Russwurm künftig Europa, Afrika sowie GUS. Energy-CEO Michael Süß ist für die Region Nafta und den Mittleren Osten zuständig; Roland Busch, CEO von Infrastructure & Cities, für die Regionen Asien (ohne Japan) und Australien. Healthcare-CEO Hermann Requardt steht den Vertretungen in Südamerika und Japan vor.

Zudem sollen in den zentralen Konzerneinheiten die Strukturen verbessert und gebündelt werden. So soll die für Portfoliomaßnahmen zuständige Corporate-Finance-Abteilung Mergers & Acquisitions der zentralen Konzernentwicklung zugeordnet werden, die an den Vorstandsvorsitzenden berichtet. Gleiches gilt für die neue Zentralstelle Governance & Markets, in der die Konzern-Governance und die Kapitalmarkt-Funktionen gebündelt werden. Die hausinterne Unternehmensberatung Siemens Management Consulting wird in die Strategieabteilung eingegliedert. Die bislang zentral geführte Vertriebsabteilung Siemens One wird dem Sektor Infrastructure & Cities zugeordnet. Weiter werden die Business-Excellence-Funktionen wie unter anderem das Projekt- und Qualitätsmanagement beim Chief Technology Officer (CTO) zusammengefasst.