Diese softwaredefinierten modularen HF-Vektorsignalanalysator und -generator sind für Signale bis jeweils 6,6 GHz ausgelegt und finden im neuartigen Gehäuse „NI-PXIe-1075-Chassis“ Platz, das 18 Steckplätze bietet.

Diese softwaredefinierten modularen HF-Vektorsignalanalysator und -generator sind für Signale bis jeweils 6,6 GHz ausgelegt und finden im neuartigen Gehäuse „NI-PXIe-1075-Chassis“ Platz, das 18 Steckplätze bietet.

Von National Instruments gibt es jetzt HF-Vektorsignalanalysatoren/-generatoren sowie ein PXI-Express-Chassis: Diese softwaredefinierten modularen Messgeräte, konkret der HF-Vektorsignalanalysator „NI PXIe-5663“ und der HF-Vektorsignalgenerator „NI PXIe-5673“, sind für Signale bis jeweils 6,6 GHz ausgelegt und finden im neuartigen Gehäuse „NI-PXIe-1075-Chassis“ Platz, das 18 Steckplätze bietet. Das Modul NI-PXIe-5663 kann Signale von 10 MHz bis 6,6 GHz bei einer analogen Bandbreite von bis zu 50 MHz analysieren. Hingegen kann das Modul NI-PXIe-5673 Signale von 85 MHz bis 6,6 GHz bei einer analogen Bandbreite von bis zu 100 MHz generieren. „Das Gehäuse ist das branchenweit erste PXI-Express-Chassis, bei dem PCI-Express-Lanes direkt an jedem Steckplatz zur Verfügung stehen“, freut sich Christoph Landmann, Technical Marketing Engineer von National Instruments. Dadurch sei es möglich, dem Anwender eine Bandbreite pro Steckplatz von bis zu 1 GBit/s und eine Gesamtsystembandbreite von bis zu 4 GBit/s bereitzustellen. „Die neuartigen modularen Hochfrequenz-Messgeräte können die Vorteile leistungsstarker Multicore-Prozessoren voll ausnutzen und eignen sich daher besonders für Hochgeschwindigkeits-HF-Messungen und automatisierte Wireless-Prüfungen“, erklärt der Fachmann und fügt hinzu: „Die Möglichkeit, mit LabVIEW 8.6 parallele Mess­algorithmen in Multicore-Prozessoren zu implementieren, befähigt Anwender dieser HF-Vektorsignalanalysatoren und -generatoren, gängige Messungen in der Funk- und Nachrichtentechnik erheblich schneller durchzuführen als mit traditionellen Messgeräten.“ Beispielsweise können die modularen HF-Messgeräte im Vergleich mit traditionellen Instrumenten viele individuelle WCDMA-Messungen über 20-mal schneller ausführen. Da sich Messungen wie etwa die Adjacent-Channel Leakage Ratio (ACLR) in nur ca. 8 ms durchführen lassen, sind Anwender in der Lage, komplette WCDMA-Gerätecharakterisierun­gen bis zu 5-mal schneller durchzuführen, verspricht der Hersteller. Überdies können Anwender diese Messgeräte zudem zur schnelleren Durchführung von Standardmessungen einsetzen: So werden beispielsweise für eine typische Spektrumanalyse (Breite des Bandes: 50 MHz Band, Auflösungsbandbreite: 30 kHz) mit dem Controller NI PXIe-8106 nur knapp 4 ms be-nötigt. „Im Vergleich dazu benötigen traditionelle Messgeräte für dieselbe Messung 100 ms oder mehr“, weiß Christoph Landmann zu berichten und ist zuversichtlich, dass „mit dem Aufkommen weiterer Multicore-Prozessoren die Zeiten für PXI-basierte HF-Messungen abnehmen werden, ohne dass Änderungen bei den HF-Messgeräten oder der Programmierung in LabVIEW erforderlich werden.“ (rob)