Auf zwei konstruktive Tage rundum Smart-Factory hat Asys zu sich nach Dornstadt eingeladen. Klaus Mang, Geschäftsführer und Gründer von Asys, ließ in seiner Eröffnungsrede seiner Begeisterung freien Lauf ob des regen Zuspruchs der Teilnehmer: Über 400 Kunden und Partner folgten der Einladung zum Hauptstandort, um live zu erleben, wie Asys sich „Elektronikfertigung 4.0“ vorstellt.

Klaus Mang von Asys lud beherzt zur Wissensplattform ein.

Klaus Mang von Asys lud beherzt zur Wissensplattform ein. Marisa Robles Consee

„Reden ist Silber, Retten ist Gold“: Keynote-Speaker Rabih A. Karim motivierte nachhaltig, in Notfallsituationen beherzt einzugreifen.

„Reden ist Silber, Retten ist Gold“: Keynote-Speaker Rabih A. Karim motivierte nachhaltig, in Notfallsituationen beherzt einzugreifen. Marisa Robles Consee

Thomas Zettner von Continental beschrieb wie ein gutes Miteinander zwischen Maschine und Mensch möglich wird.

Thomas Zettner von Continental beschrieb wie ein gutes Miteinander zwischen Maschine und Mensch möglich wird. Marisa Robles Consee

Thomas Mückl von Zollner Elektronik weiß, dass sich Industrie 4.0 auch für kleine und mittelständische Unternehmen lohnt.

Thomas Mückl von Zollner Elektronik weiß, dass sich Industrie 4.0 auch für kleine und mittelständische Unternehmen lohnt. Marisa Robles Consee

Florian Ritter von Asys präsentierte in einer effektvollen Präsentation das ausgestellte Smart-Factory-Konzept à la Asys.

Florian Ritter von Asys präsentierte in einer effektvollen Präsentation das ausgestellte Smart-Factory-Konzept à la Asys. Marisa Robles Consee

Cool, cooler am coolsten: Keynote-Speaker Steve Pscheid, hielt einen mitreißenden Vortrag über „Digital Disruption“.

Cool, cooler am coolsten: Keynote-Speaker Steve Pscheid, hielt einen mitreißenden Vortrag über „Digital Disruption“. Asys

Katrin Fricke von  Diehl Controls beschriebe den harten Benchmark-Wettbewerbs für „Die Fabrik des Jahres“.

Katrin Fricke von Diehl Controls beschriebe den harten Benchmark-Wettbewerbs für „Die Fabrik des Jahres“. Asys

Die fast schon charmante Ableitung von der vierten industriellen Revolution hat seinen Grund: „Wir haben ein sehr breites Produktspektrum innerhalb und auch außerhalb der Elektronikfertigung. Dadurch haben wir sehr viele Wirkungsbereiche, in denen wir tätig sind“, erläutert er. Diese im Sinne einer funktionierenden Smart Factory darzustellen, ist denn auch gelungen: Auf über 1.000 m² Ausstellungsfläche wurden neue und zukunftsfähige Automatisierungslösungen und Technologien vorgestellt, Meinungen ausgetauscht und über die Produktion von morgen angeregt diskutiert.

„Smart Factory“ heißt die Mission, die sich Asys auf die Fahnen geschrieben hat. Doch Mission und Vision liegen nahe beieinander, merkt Mang weiter an: „Wir laden zum Gedankenaustausch ein, da viele Ansichten, Meinungen und Vorstellungen über die Zukunft lassen uns neue Perspektiven gewinnen lassen, die zur besten Lösung führen.“ Wie sich also Kundenideen und die eigene strategische Ausrichtung bündeln lassen, kommentiert er so: „Wie bei jeder wichtigen Mission steht am Anfang eine Idee, und wir versuchen aus dieser Idee ein Produkt zu generieren, das uns, aber vor allem unsere Kunden, voranbringt.“

Smart-Factory-Konzepte für die Fabrik der Zukunft

Wie sieht eine vernetzte Produktion mit mitdenkenden Maschinen aus? Die Fertigung von Morgen ist flexibel, wandelbar und ganzheitlich vernetzt: Zweifelsohne ist Smart Factory ein wesentlicher Bestandteil von Industrie 4.0. Mit der linienübergreifenden Software Pulse bekommt Industrie 4.0 ein Gesicht, vereint doch diese Lösung unterschiedliche Hersteller entlang der elektronischen Baugruppenfertigung. Geht es nach Asys, dann wird dieses „Industrie 4.0-Device“ die Elektronikfertigung nachhaltig revolutionieren. Dank Smartwatch oder Roboter lassen sich zuverlässig komplexe Produktionsabläufe verknüpfen, so dass der Bediener bei seinen Aufgaben unterstützt wird.

Dabei arbeitet das Unternehmen an Partnerschaftskonzepten, damit der User mit nur einer Software jegliche Maschinen unterschiedlicher Hersteller überwachen kann. Unter dem Dach einer Pulse-Community sind bereits namhafte Unternehmen wie Fuji Machine, Kolb Cleaning Technology, Rehm Thermal Systems und Viscom vertreten.

 

Das Konzept von Asys hinsichtlich einer Smart Factory beschränkte sich nicht nur darauf, die linienübergreifende Software Pulse anschaulich zu präsentieren. Smart Factory à la Asys erlaubt vor allem eine hohe Flexibilität: Komplexe Prozesse wie Markieren, Drucken, Bestücken und Nutzentrennen werden voneinander separiert und so zu einzelnen Insellösungen. Verbindendes Element sind autonome Transportroboter, die eine selbstorganisierte Materiallogistik ermöglichen: Der Vego-Dynamic-Linienbelader sendet über Pulse ein Signal an einen mobilen Roboter und fordert diesen auf, das leere Magazin zu ersetzen. Der Roboter navigiert autonom durch die Fertigung, dockt schließlich an das Beladesystem an und tauscht das leere Magazin durch ein volles. Auf dem Areal waren denn auch drei Transportroboter im Sinne einer fließenden Elektronikfertigung unterwegs und versorgten sie Stationen kontinuierlich mit Material.

Als Publikumsmagnet diente ein kollaborativer Roboter, der an einem Handarbeitsplatz komplett vollautomatisiert seine Arbeit verrichtete. Ausgestellt war der Nextage genannte Roboter von Hitachi High-Technologies. Praktikabler Einsatz eines solchen kollaborativen Roboters ist es, den Menschen von monotonen Aufgaben befreien und sicher zu unterstützen. Sein inhärent sicheres Design sogt dafür, dass er anhält oder bei Berührung stehen bleibt beziehungsweise sich von der Berührung weg bewegt. Dadurch gibt es keine Barrieren oder Hindernisse bei der Zusammenarbeit mit dem Menschen, womit keine Schutzeinrichtung nötig ist. Die Faszination für die prall mit komplexer Elektronik und mit zig Freiheitsgraden ausgerüsteten intelligenten Mechanismus war denn auch groß.

 

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die vorgestellten Produkthighlights.

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