Die SMD-Oszillatoren für den Automotive-Bereich von Petermann-Technik sind AEC-Q100-kompatibel und können auf Grund ihrer geringen Abmessungen auf miniaturisierten Platinen verbaut werden.

Die SMD-Oszillatoren für den Automotive-Bereich von Petermann-Technik sind AEC-Q100-kompatibel und können auf Grund ihrer geringen Abmessungen auf miniaturisierten Platinen verbaut werden. Petermann-Technik

Mit der Forderung nach hohem Betriebstemperaturbereich, Schock- und Vibrationsfestigkeit und kleinen Abessungen für den Einsatz auf miniaturisierten Platinen kommen SMD-Quarze als Taktgeber an die Grenzen ihrer Einsetzbarkeit in der Automobilelektronik. Da sich bei Quarzen in kleinen Gehäusen der Widerstand stark erhöht, wird der von Fahrzeugherstellern geforderte Safety-Faktor von ≥10 oft nicht mehr eingehalten. Systemdesigner weichen daher vermehrt auf SMD-Siliziumoszillatoren aus.

Mit einem Automotive-Oszillator können höhere Lasten getrieben und mehrere ICs gleichzeitig getaktet werden. Anders als Quarze benötigen Siliziumoszillatoren keine externen Kapazitäten, so dass sie weniger Platz auf der Platine benötigen. Petermann-Technik bietet drei SMD-Oszillatoren, die für den Einsatz in Automotive-Infotainment, Kollisionswarnsystemen, Fahrtenschreibern, Bordnetzwerken oder Getriebesteuerungen geeignet sind.

Die Modelle LPO-AUT und HTLPO-AUT arbeiten in einem Temperaturbereich von -40 °C bis 85 °C beziehungsweise 105/125 °C; WTLPO-AUT kann bei Temperaturen von -55 °C bis 125 °C zum Einsatz kommen. Die MTBF der Oszillatoren liegt bei 1.000 Millionen Stunden. Die Bauelemente bieten eine Schockfestigkeit bis 50.000 g, eine Vibrationsfestigkeit bis 70 g und eine Vibrationsempfindlichkeit von 0,1 ppb/G. Alle Modelle sind mit Frequenzstabilitäten ab ±20 ppm mit einer Alterung von ±5 ppm nach 10 Jahren lieferbar. Die im Frequenzbereich von 1 bis 137 MHz verfügbaren AEC-Q100-konformen Oszillatoren verfügen über stromsparende CMOS-ICs und lassen sich im Versorgungsspannungsbereich von 2,25 V bis 3,63 V betreiben.

Ein herkömmliches LVCMOS-Rechtecksignal hat scharfkantige Flanken, was bei vielen Automotive-Applikationen zu EMV-Problemen führen kann. Die ICs der Oszillator-Bauelemente ermöglichen die Verlängerung der Anstiegs- und Abfallzeit des Ausgangssignals um bis zu 45 Prozent, sodass eine EMV-Dämpfung der 11. harmonischen Oberwelle um mehr als -60 dB realisierbar ist. Alle drei Oszillatormodelle sind in Standardgehäusen mit den Abmessungen 2,0 mm x 1,6 mm, 2,5 mm x 2,0 mm, 3,2 mm x 2,5 mm, 5,0 mm x 3,2 mm und 7,0 mm x 5,0 mm verfügbar.