Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory, Siemens AG: "Mit MindSphere als wichtigem Element unserer Digital Enterprise Suite unterstützen wir Kunden aus der Fertigungsindustrie bei ihrer digitalen Transformation"

Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory, Siemens AG: „Mit MindSphere als wichtigem Element unserer Digital Enterprise Suite unterstützen wir Kunden aus der Fertigungsindustrie bei ihrer digitalen Transformation“ Redaktion

Siemens und die Software AG kooperieren, um das Cloud-basierte IoT-Betriebssystem MindSphere branchenübergreifend zu etablieren. „In enger Zusammenarbeit mit Partnern wie der Software AG bauen wir unser IoT-Betriebssystem MindSphere und das damit einhergehende Ecosystem weiter aus. Mit MindSphere als wichtigem Element unserer Digital Enterprise Suite unterstützen wir Kunden aus der Fertigungsindustrie bei ihrer digitalen Transformation“, erklärt Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory, Siemens AG. Die Software AG stellt hierfür Komponenten ihrer Digital Business Plattform auf MindSphere bereit. Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG, ergänzt: „Die Bereitstellung unserer leistungsstarken Software-Komponenten auf MindSphere eröffnet Anwendern zahlreiche neue Möglichkeiten, um aus Datenanalysen Wettbewerbsvorteile zu erzielen.“

MindSphere ist das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem von Siemens. Das Unternehmen baut die Anwendungen für die Nutzer und die erforderliche Gerätetechnik stetig aus.

MindSphere ist das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem von Siemens. Das Unternehmen baut die Anwendungen für die Nutzer und die erforderliche Gerätetechnik stetig aus. Siemens

MindSphere ermöglicht als Platform as a Service (PaaS) den Aufbau eines großen Ecoystems, indem Anwender ihre Industrie-Applikationen und digitale Services als Grundlage für neue Geschäftsmodelle anbieten können – etwa im Bereich vorausschauende Wartung, Energiedaten-Management oder Ressourcenoptimierung. Hierbei spielt die Offenheit des IoT-Betriebssystems, etwa durch die Nutzung von offenen Schnittstellen (APIs) zur Erstellung von OEM- und kundenspezifischen Apps sowie von offenen Standards für Konnektivität wie OPC UA, eine wichtige Rolle. Damit bildet MindSphere die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, beispielsweise von Maschinenbauern. So genannte MindApps stellen Basisfunktionen bereit , die Maschinenherstellern den Einstieg in die digitale Welt ermöglichen. Auf diesen Tools können Maschinenbauer mit ihrem umfassenden Maschinen- und Prozesswissen aufsetzen und innovative, maßgeschneiderte Applikationen, Lösungen und Services entwickeln und vermarkten.

Gemeinsam werden Software AG und Siemens Technologien anbieten, mit denen Anwender ihre Rohdaten (zum Beispiel von Produkten, Maschinen, Anlagen und Systemen) in MindSphere integrieren und analysieren können. Mit der Application Connectivity-Technologie der Software AG lassen sich dabei eine Vielzahl von unterschiedlichen Geschäftsapplikationen (z. B. Software as a Service-, Big Data-, IoT-, Client-, Partner- oder Shop-Floor-Applikationen) entlang der Wertschöpfungskette integrieren.