Eine verbesserte Nutzung der vorhandenen Anlagen sowie eine größere Rentabilität von Produktions-Prozessen setzt eine Maschinen-Überwachung mit einer Erkennung ungeplanter Maschinen-Stillstände und die Aufdeckung möglicher unwirtschaftlicher Anlagen-Zustände voraus. Für diese Aufgaben hat die Firma das Produkt iDownTime auf dem Markt vorgestellt. Seitdem hat sich iDownTime zu einem Bestandteil in der Automatisierungs-Infrastruktur bei vielen Herstellern in den verschiedensten vertikalen Märkten entwickelt. Mit der Version v2.1 stehen für die Software-Lösung neue Anwendungs-Möglichkeiten zur Verfügung. So können nun erweiterte Anbindungs-Möglichkeiten genutzt werden, die der Lösung die Überwachung und Auswertung von Daten aus beliebigen Steuerungen oder Visualisierungs- und Leitsystemen über die OPC-Schnittstelle erlauben.


Darüber hinaus kann das Software-Produkt auch im direkten Verbund mit iHistorian, dem Produkt für die werksweite Datensammlung eingesetzt werden. Dabei bietet die Kombination beider Produkte dem Anwender eine Sicht auf den industriellen Prozess mit einem Grad an Auflösung, der bisher nicht möglich war. Der spezielle Vorteil ist die Möglichkeit zur Erstellung von Anwendungen zur Stillstands-Überwachung ohne das SPS-Programm entsprechend anpassen zu müssen. Aufsetzend auf der Konfiguration eines physikalischen Modells (z.B. eine Produktionslinie, zerlegt in einzelne Module) und unter Verwendung vorhandener SPS-Signale können Logiken festgelegt werden, die die Erkennung des Störfalls sowie die Lokalisierung des ausgefallenen Moduls ermöglichen. Auf diese Weise lässt sich die Entwicklungszeit deutlich verringern und damit der Kostenvorteil steigern.


Die umfassenden Einsatzmöglichkeiten erlauben ebenfalls die Weiter-Verwendung von Modellen zur Stillstands-Erkennung und Eingaben über mehrere Linien und verschiedene Werke hinweg. Auf diese Weise müssen Anwendungen nur einmal erstellt werden und können dann einfach für andere Produktions-Standorte weltweit weiterverwendet werden. Die Ergebnisse der Stillstands-Überwachung können mit anderen kommerziellen Anwendungen ausgetauscht werden. So verwenden iDownTime-Berichte das MS-Excel-Format oder den HTML-Standard, so dass sie einfach werksweit zugegriffen werden können. Im Zusammenhang mit dem Visualisierungs- und Leitsystem iFIX lassen sich Berichte der Software-Lösung darüber hinaus einfach in den Intellution-WorkSpace als übergreifende Oberfläche einbinden.