Mit Simplorer 5.0 steht ein leistungsstarker Mixed-Technology-Simulator für elektrische und elektromechanische Systeme im Kfz-Bereich sowie für Leistungselektronik- und Antriebs-Applikationen zur Verfügung. Das Tool enthält einen objektorientierten Simulations-Kernel mit der dazugehörigen Programmiersprache. Durch die veränderte Architektur der Software lassen sich Simulationen beispielsweise von Stromverteilungs-Systemen, Elektro- und Hybridfahrzeugen usw. anstellen. Während konventionelle Simulationspakete auf bestimmte technische Bereiche wie zum Beispiel elektrische Schaltungen oder Steuerungen ausgerichtet sind, beruht die Lösung auf einem andersartigen, technisch orientierten Ansatz. Die Software enthält maßgeschneiderte Simulationswerkzeuge für verschiedene technische Disziplinen wie zum Beispiel Schaltungssimulation, Blockschaltbilder, Modelle anspruchsvoller elektrischer Maschinen sowie Zustandsschaltungen für digitale und unstetige Systeme.


Sämtliche technische Sprachen können gleichzeitig verwendet werden, was mathematische Transformationen überflüssig macht und dem Ingenieur die Möglichkeit gibt, jeden Teilaspekt eines Systems mit der jeweils effizientesten Modelliersprache zu erstellen. Die neue Version kann problemlos mit Modellen umgehen, die mit den Maxwell-Tools der Firma in SPICE oder mit Programmiersprachen wie C/C++ entwickelt wurden. Die Architektur bildet außerdem die Grundlage für die Integration von VHDL-AMS. Die Unterstützung dieses vom IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) verabschiedeten Standards für eine Mixed-Signal-Modelliersprache ist für die nächste Simplorer-Version vorgesehen. Die leistungsstarke Simulator-Kopplungstechnologie von Simplorer kombiniert einen nicht auf SPICE basierenden Schaltungssimulator mit einem Blockschaltbild- und Zustandsschaltungs-Simulator.


Der Simulations-Datenbus der Software verbindet alle Solver miteinander und macht es möglich, Modelle aus verschiedenen physikalischen Bereichen gemeinsam zu lösen. Darüber hinaus bietet Simplorer die Co-Simulation mit externen Simulatoren wie Matlab/Simulink oder leistungsfähigen Mathematik-Paketen wie etwa MathCAD. Grundlage dieser Simulationen ist ein offenes Programmier-Interface, das sich durch Flexibilität zur Einbindung existierender Software auszeichnet.