Chief Executive Officer (CEO) von Endress+Hauser, Weil am Rhein, Klaus Endress sprach bei der Vorstellung der Geschäftszahlen von einem „geteilten Jahr“. Nach und nach sei der anfangs gut zweistellige Zuwachs abgeflacht. Dennoch erwirtschaftet die Firmengruppe einen Nettoumsatz von 1,211 Mrd. € und erreichte ein Wachstum von 8,8 %. Spitzenreiter war die Region Afrika/Nahost mit 33,3 % Wachstum. Sämtliche Branchen mit Ausnahme der Papier- und Zellstoffindustrie trugen zum Wachstum bei. Besonders starke Impulse kamen aus den Bereichen Öl und Gas, Energie und Kraftwerke, Erneuerbare Energien und Schiffbau. Obgleich Messgeräte für die industrielle Verfahrenstechnik nach wie vor das Kerngeschäft bilden, wächst das Unternehmen stark mit Dienstleistungen und Automatisierungslösungen. Informatik spielt dabei eine immer wichtigere Rolle.
Für Forschung & Entwicklung wandte das Unternehmen 88,8 Mio. € auf. Das sind 17,5 % mehr als im Vorjahr und entspricht 7,3 % vom Umsatz. In Gebäude und Anlagen investierte Endress+Hauser 106,8 Mio. € (plus 12,6 %). Aufgrund der Wirtschaftskrise liegt der Auftragseingang zurzeit bei 15 % unter Plan. Nullwachstum, erklärte Firmenchef Endress, wäre ein Erfolg.

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