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Toshiba Electronics

Dazu wurde im Vergleich zum ursprünglichen Design die Ausgangsstruktur der Serie so geändert, dass kein Strom mehr rückwärts in den Ausgang fließen kann. Dieses führt effektiv zu einem Ausschaltschutz für den Logikbaustein für den Fall, dass das Board, auf dem sich der IC befindet, von der Spannungsversorgung getrennt wird. Des weiteren wurde eine Schmitt-Trigger-Funktion in die Eingangsstufe der Serie implementiert. Mit diesem Trigger können die Logik-ICs mit sehr langsamen oder verzerrten Eingangssignalen betrieben werden, wie sie in industriellen Anwendungen allgegenwärtig sind, wenn lange Verbindungsleitungen verwendet werden. So konnte aufgrund des Schmitt-Triggers der Bereich der zulässigen Anstiegsgeschwindigkeit des Eingangssignals bei dieser Serie auf 0-1000 ns/V erweitert werden, während er bei der Standard-TC74VHC-Serie auf 0-20 ns/V beschränkt ist. Damit eignet sich die neue Serie sehr gut für Industrie- und Consumer-Anwendungen. Sie umfasst Hex- und Octal-Inverter, Buffer, Transceiver, Signalspeicher (Latches) und Flip-Flops. Die Bausteine arbeiten mit einer Versorgungsspannung zwischen 1,8 und 5,5 V. Aufgrund ihres Mindest-Ausgangsstroms von 16 mA bieten diese Basteine eine hohe Fan-Out-Belastbarkeit. Die Logik-ICs werden im Standard-TSSOP-Gehäuse oder im kleineren VSSOP-Gehäuse für Anwendungen mit begrenztem Platz angeboten. Die Logik-ICs können sowohl sich langsam ändernde Eingangssignale verarbeiten, als auch eine Schnittstellenfunktionalität zwischen Systemen mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen ausüben.