Der Bedarf an ICs für Chipkarten steigt durch den zunehmenden Trend zum Ersatz herkömmlicher Karten mit Magnetstreifen durch intelligente Speicherkarten für die Zugangskontrolle bis zu elektronische Geldbörsen. Die Speicherkapazität der ICs in den Chipkarten wurde durch die ständig steigenden Anforderungen an die Sicherheit und Funktionalität immer größer.


Beide Typen besitzen ein EEPROM von 256 x 8 Bit, das byteweise adressiert werden kann. Für die ersten 32 Byte kann ein irreversibler Schreibschutz aktiviert werden. Das Auslesen des gesamten Speichers ist jederzeit möglich. Die Kommunikation erfolgt über ein Zwei-Leitungs-Protokoll, auf RESET reagieren die Bausteine entsprechend ISO 7816-3. Lösch- und Schreibzeit sind mit 2,5 ms pro Byte spezifiziert. Mindestens 100.000 Lösch/Schreib-Zyklen werden garantiert und die Datenerhaltung beträgt mindestens 10 Jahre. Die Kontaktkonfiguration und das serielle Interface entsprechen ISO 7816 (serielle Kommunikation).


Der AM4442 hat eine zusätzliche Verifikations-Prozedur. Dafür besitzt er zusätzlich 4 Byte Sicherungsspeicher, ein Byte fungiert als Fehler-Zähler und 3 Byte als Referenzspeicher. Diese 3 Byte sind ein Sicherungscode. Sie können nicht ausgelesen werden. Nur nach erfolgreicher Verifizierung des Sicherungscodes kann der Speicher gelesen und oder beschrieben werden, und zwar so lang die Versorgungsspannung anliegt. Nach drei aufeinander folgenden ungültigen Versuchen der Verifikation sperrt der interne Fehlerzähler jeden weiteren Zugriff auf den Speicher.