Mit der Spezialsoftware für elektromagnetische und thermische  Untersuchungen können elektrische Vorrichtungen modelliert und optimiert  werden.

Mit der Spezialsoftware für elektromagnetische und thermische Untersuchungen können elektrische Vorrichtungen modelliert und optimiert werden. Cedrat

Entwickler können Versuche durchführen (wie etwa virtuelle Laborversuche), und Ergebnisse miteinander vergleichen, die unter verschiedenen Bedingungen erzielt wurden. So kann auf kostenintensive Prototypen verzichtet und zeitsparend gearbeitet werden. Die Version Flux v11.1 bietet Verbesserungen bei der Datenverarbeitung sowie bei vereinheitlichten und parametrierbaren Umgebungen in 2D und 3D. Geometrie und Vernetzung sind einfacher zu handhaben und sorgen für schnelle, realistische und zuverlässige Ergebnisse. Verbesserungen wurden außerdem bei der Datenvorverarbeitung vorgenommen: So besteht nun die Möglichkeit, Daten in 2D abzubilden und in 3D nachzubearbeiten, aus den vorhandenen Datenmengen 2D- und 3D-Kurven zu erstellen und Kraftdichten zu exportieren. Weiter kann Flux v11.1 an die häufigsten Anwendungen individuell angepasst werden. Außerdem ermöglicht die neue Version schnellere Auflösungen in 3D und den Einsatz neuer direkter Linear-Parallellöser (MUMPS und Pardiso). Hinzu kommen eine bessere und schnellere Konvergenz bei anspruchsvollen Fällen, hoch entwickelte Simulationstechniken sowie ein erweiterbarer Start in 2D und 3D mit einer Zeitschrittanpassung für genaue und schnellere transiente Berechnungen.

In aktuellen Projekten wird die Software in den Bereichen Elektromobilität oder erneuerbare Energien eingesetzt. Sie bietet eine vielfältige Kopplung der modellierten Vorrichtung nach der Finite-Elemente-Methode und die Steuerung mit der Systemdimension. Durch dieses zusätzliche Feature kann die Anwendung unter Berücksichtigung aller Umgebungsbedingungen validiert werden.

Projekte mit dünnen Wänden sind nach der Finite-Elemente-Methode besonders schwierig zu modellieren. Flux umgeht dieses Problem, indem es Volumenelemente als Schalenelemente behandelt. So wird etwa bei Schiffsanwendungen eine präzise und zeitsparende Modellierung ermöglicht. Mit den neuesten Funktionen können nun auch Schalenelemente mit Aussparungen simuliert werden, wie etwa bei Flugzeugrümpfen, wenn diese an einen Stromkreis angeschlossen sind. Dies ermöglicht neue Untersuchungen, beispielsweise zur Niederfrequenz-EMV.