SPS wird zur Fernwirkstation

Die Matsushita-Steuerungen vom Typ FP0, FP1, FP-M, FP2 und FP10SH mit zusätzlicher RS232C-Schnittstelle können unter Einsatz spezieller Funktionsbausteine und einem Funkmodem zu Fernwirkstationen mit Zeitschlitzverfahren aufgewertet werden. Eine Matsushita SPS mit zweiter serieller Schnittstelle kann über ein angeschlossenes Funkmodem mit einer oder mehreren Unterstationen kommunizieren. Funktionsbausteine übernehmen die komplette Kommunikation und werten die Datenpakete aus.
Die Funkmodems nutzen das Zeitschlitzverfahren, bei dem Frequenzen im 70 cm Band jeweils sechs Sekunden pro Minute zur Verfügung stehen. Sechs Sekunden genügen völlig, um alle Meldungen, Zählwerte, Sollwerte, Analogwerte etc. abgesichert in einem Datenpaket zu transferieren. Die Initialisierung des Funkmodems übernimmt die SPS durch fertige Funktionsbausteine. Synchronisiert durch eine mitgelieferte DCF77-Funkuhr wird die Frequenznutzung vom Modem gesteuert. Weder Sender noch Empfänger nehmen die Unterbrechungen wahr. Spezielle Datensicherungsalgorithmen sorgen für hohe Übertragungssicherheit. Um Reichweiten bis ca. 30 km ohne ein gebührenpflichtiges Funknetz wie Modacom oder GSM zu erreichen, sind sechs Watt Sendeleistung erforderlich.

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