Neben den Städten Freiburg, Stuttgart und Dresden ist Kaiserslautern die vierte Stadt in Deutschland, die ein Fraunhofer-Zentrum beheimatet. Das Zentrum soll in der Nähe der Universität, auf dem ehemaligen Eisenbahngelände neben der Trippstadter Straße entstehen und wird Platz für drei Institute bieten. Anfang 2005 soll das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE die neuen Räume beziehen, gefolgt von dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM.


Das Fraunhofer-Zentrum Kaiserslautern soll neben seiner Funktion als angewandte Forschungsstätte für Technologien basierend auf Software Engineering und Mathematik auch die Rolle eines Schrittmachers für die Entwicklung von High-Tech-Ökonomie in der Region wahrnehmen. Von der Nachbarschaft zur Universität und der erwarteten Ansiedlung von Start-Up-Firmen versprechen sich die Initiatoren des Projekts eine Schubwirkung für den IT-Standort Kaiserslautern.


„Die Attraktivität der Region für Studenten, Wissenschaftler und innovative Firmen wird durch das Forschungszentrum nachhaltig gestärkt“, so Prof. Dieter Prätzel-Wolters, Leiter des Fraunhofer ITWM. Durch das Zentrum soll die in Kaiserslautern Verbindung von Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Wissenstransfer auf der einen Seite und universitärer Ausbildung sowie berufliche Weiterbildung auf der anderen Seite weiter gefestigt werden.


„Die überzeugenden Vorteile das IT-Standorts werden Studenten und Investoren dazu anregen, sich für eine Unternehmensgründung in Kaiserslautern zu entscheiden„, zeigt sich Prof. Dieter Rombach, Leiter des Fraunhofer IESE, überzeugt. Auch die Stadt Kaiserslautern setzt auf dieses Konzept. Durch die Bereitstellung des Baugrundstückes gehört sie zu den Förderern des Projektes, neben den Finanzierungsträgern BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) und dem Land Rheinland-Pfalz.