Abbildung: Book/Bill-Ratio*): Inlands- und Auslandsgeschäft der deutschen Steckverbinder-Industrie (Quelle: ZVEI, FV BE)


 


 


Das Jahr 2001 konnte für die in Deutschland produzierenden Hersteller von Steckverbindern die Erwartungen nicht erfüllen. Jedoch kehrt der Optimismus bereits zurück. Seit September sinkt das Book-to-Bill-Verhältnis nicht weiter ab. Die Experten der Markt-Kommission Steckverbinder im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. sehen dies als ein Indiz, dass die Talsohle durchschritten ist. Das Jahr 2002 werde aber noch kein Wachstum bringen. Der nochmalige Rückgang in der ersten Jahrshälfte bleibe jedoch im niedrigen einstelligen Bereich. Spätestens für die Zeit nach der Sommerpause erwarten die Branchenvertreter im ZVEI ein deutliches Anziehen von Auftragseingang und Umsatz. Unterstützt wird diese Prognose durch konjunkturelle Frühindikatoren, die ebenfalls für das zweite Halbjahr 2002 Optimismus signalisieren.













































Juli 00 1,21 Januar 01 1,05 Juli 01 0,80
August 1,18 Februar 1,04 August 0,80
September 1,12 März 0,98 September 0,81
Oktober 1,08 April 0,90 Oktober 0,84
November 1,05 Mai 0,83 November 0,87
Dezember 1,04 Juni 0,80 Dezember 0,90

*) Das Book-to-Bill kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang (Book) zum Umsatz (Bill), d. h. z. B. bei einer Book-to-Bill-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 DM für jede DM Umsatz.


Das Gesamtjahr 2001 weist beim Auftragseingang ein Minus von 23 Prozent und beim Umsatz von zwei Prozent aus. Nach einem noch stabilen ersten Halbjahr 2001 waren Auftragseingang und Umsatz bis zum Jahresende zurückgefallen. Der nur relativ geringe Umsatzrückgang spiegelt den Abbau von Auftragsbeständen wider. Die Branche lebte von der Substanz, da die Book-to-Bill-Rate bereits seit März 2001 unter Eins lag. Der hohe Preisdruck belastete die Anbieter.