Über alle erfassten Branchen sank der Wert im Vergleich zum 1. Quartal 2016 um 13 Punkte und steht jetzt auf 102. Die größten Verlierer im Vergleich zum Vorquartal sind demnach die IT-Spezialisten, die um 16 auf jetzt 113 Punkte sanken.

Bei den Ingenieuren waren es vor allem die Ingenieurbüros, die weniger Stellen ausschrieben. Der Index sank um 17 Punkte auf jetzt 108. Aber auch der Maschinenbau verlor 14 Punkte und hat nun einen Index-Wert von 74. In der Elektrotechnikindustrie verringerte sich der Index um elf Punkte. Um sieben Punkte sank die Nachfrage nach Ingenieuren in der Automobilbranche.

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Insgesamt sank die Nachfrage für Ingenieure über alle Branchen um 9 Punkte.
Bei den Ingenieurbüros knickte die Nachfrage am stärksten ein.
Softwareentwickler verzeichnen den im Vergleich zum Vorquartal größten Einbruch – sind aber noch immer Spitzenreiter.


„Die Beschäftigungsquote bewegt sich in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau. Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren trotz der schwachen Konjunktur kontinuierlich Mitarbeiter eingestellt“, erläutert Dirk Hahn, Vorstand der Hays AG, den Index. Daher könne sich der Index nicht ständig nach oben bewegen

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung aller Stellenanzeigen in regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie der meistfrequentierten Online-Jobbörsen. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2011.

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