253iee0616_ Zander_ZX20TP_FRONT

H. Zander

Zander: Damit läuft gar kein Programm mehr ab, es findet vielmehr eine vollständige Parallelverarbeitung statt. Das komplette Anwenderprogramm wird sozusagen in Hardware umgesetzt. Programmierer merken von alledem nichts, sie erstellen wie gewohnt ein Programm und laden es wie bei einer herkömmlichen SPS in die Steuerung. Aber dort wird kein Datenspeicher, sondern ein hochkomplexer FPGA gebrannt. Unabhängig von der Programmierung ist die Zykluszeit der ZX20 immer gleich, nämlich 0 (Null). Dabei lässt sich der FPGA ebenso häufig wiederbeschreiben wie konventionelle Mikrocontroller. Mathematische Operationen wie Addition, Subtraktion oder Multiplikation bis zur Nutzung ganzer Funktionen lassen sich über die Programmieroberfläche realisieren und anschließend unmittelbar auf den FPGA spielen. Varianten mit integriertem Profinet-IO-Device (ZX20TP) oder der Ethercat-Slave-Karte (ZX20TC) erlauben die einfache Integration der Steuerungen in das übergeordnete System.