Walther: Mit dem System lassen sich bis zu vier Ventile einzeln oder aber auch parallel betreiben. Des Weiteren ist die Steuerung nicht nur für das Öffnen und Schließen von Ventilen gerüstet, sondern übernimmt auf Wunsch auch die Regelung von bis zu vier Heizungen. Der Heizungsregler ist eine integrierte Funktion, mit der ein zusätzlicher Invest und Platzaufwand für externe Heizungsregler entfällt. Durch gezieltes Ansteuern einer übergeordneten SPS können bis zu 64 hinterlegte Programme aufgerufen werden, die dann Dauersignale, Einzelsignale, 20 Serien oder bis zu 128 Folgen von Signalen definiert ausgeben können. Damit lässt sich jede auch noch so knifflige Dosieraufgabe steuern. Neben der Ansteuerung von Standardventilen ist der Controller auch in der Lage, so genannte Peak-and-Hold-Systeme anzusteuern. Dabei erhalten diese nur eine kurze Zeit die vollen 24 V Spannung zur Öffnung und sinken dann auf einen Haltestrom ab. Das ermöglicht effektives Ansteuern von Ventilen zur Mikrodosierung. Die Parameter wie Öffnungs- und Pausenzeiten sowie die entsprechende Kombination von Ventilen oder Heizungen lassen sich in einer einfach zu bedienenden Software eingeben. Da keine speziellen Programmierkenntnisse erforderlich sind, lässt sich das System gegenüber einer SPS bei Dosieraufgaben ergänzend einsetzen oder kann diese sogar ganz ersetzen. Das Parametrieren und Testen der Werte erfolgt über USB direkt am Modul oder über eine LAN-Schnittstelle. Ein optionales W-LAN-Modul steht kurz vor der Fertigstellung. Die Module können mit einem Festrechner über LAN getrennt aufgerufen werden, um Einstellungen zu Überprüfen oder Änderungen einfließen zu lassen. Es kann also auch unterstützend und möglicherweise ohne kosten- und vor allem zeitintensive Reisetätigkeit bei der Unterstützung ausländischer Projektpartner oder Kunden gearbeitet und die gewünschte Funktion hergestellt werden. Über die Option W-LAN entfällt dann auch endgültig das lästige Kabelgewirr vor Ort.