Die aus 30 Bausteinen bestehende STM32 F-2-Serie stellt bis zu 150 DMIPS für bereit.

Die aus 30 Bausteinen bestehende STM32 F-2-Serie stellt bis zu 150 DMIPS für bereit.

STMicroelectronics hat bekannt begeben, dass die Roadmap für seine, auf ARM Cortex-MT-Prozessorkernen basierende 32-Bit-MCU-Familie STM32 um neue Bausteine auf der Basis der ARM-Cores Cortex-M4 und Cortex-M0 erweitert wird. Der Cortex-M4 ist eine aufwärtskompatible Version des Cortex-M3, die DSP-Befehle unterstützt und mit einer Gleitkomma-Einheit (Floating Point Unit – FPU) ausgestattet ist. Der Core wird in neuen Hochleistungs-Varianten von STM32-Produkten zum Einsatz kommen, deren Bemusterung 2011 beginnt. Zusätzlich bereichert wird das STM32-Portfolio für besonders kostensensible Applikationen durch eine ebenfalls 2011 bemusterte neue Serie auf der Grundlage des des Cortex-M0.

„Es ist unser erklärtes Ziel, der unangefochtene Spitzenreiter bei den ARM Cortex-M-MCUs zu bleiben und in der gesamten Industrie das umfangreichste Portfolio an ARM Cortex-M-Mikrocontrollern anzubieten“, erklärte Michel Buffa, General Manager der Mikrocontroller Division von ST. „Die Cores Cortex-M4 und Cortex-M0 werden gemeinsam mit unseren führenden Embedded-Flash- und Ultra-Low-Power-Technologien die bestehenden Cortex-M3-MCUs ergänzen und ST die Möglichkeit zur entscheidenden Erweiterung seines STM32-Angebots geben, um den Anforderungen jeglicher Applikationen in Bezug auf Performance, Feature-Ausstattung und Preis gerecht zu werden.“ Alle künftigen STM32-MCUs auf Cortex-M4- und Cortex-M0-Basis sind weiterhin uneingeschränkt pin- und softwarekompatibel zueinander und zu den STM32-Bausteinen mit Cortex-M3-Core. Sie profitieren außerdem von dem gleichen Tool- und Software-Ökosystem und ermöglichen damit den reibungslosen Umstieg innerhalb der gesamten STM32-Familie.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen die Verfügbarkeit seiner neuen MCU-Serie STM32 F-2 an, die das Leistungspotenzial des Cortex-M3-Cores in vollem Umfang ausschöpft. Die neue, zur Spitzenklasse zählende Mikrocontroller-Serie STM32 F-2 kombiniert die fortschrittliche 90-nm-Prozesstechnologie von ST mit dem innovativen Adaptive Real-Time Memory Accelerator (ART Accelerator) des Unternehmens, damit die Verarbeitungsleistung des Cortex-M3-Cores uneingeschränkt genutzt werden kann. Die STM32 F-2-MCUs kommen, wenn sie ihren Programmcode mit 120 MHz aus dem Flash-Speicher verarbeiten, auf eine Performance von 150 Dhrystone MIPS.