Die Modellierung der Strahlung mit der Monte-Carlo-Methode ist für die präzise Analyse von geometrischen Effekten in der Optik wie die Brechung und Reflexion von strahlungsabsorbierenden Medien wichtig, zum Beispiel die Fokussierung von Linsen. FloEFD bietet eine Behandlung der Grenzschichten und ermöglicht in Verbindung mit der robusten Vernetzung, die hochkomplexe Geometrien automatisch erfasst, Ingenieuren die präzise Vorhersage des thermo-optischen Verhaltens. Sehr gut ist dies für Anwendungen wie Fahrzeugleuchten, Design von Consumer-Leuchten und Video/Fotografie-Produkten.

Die Vernetzung mit Multicore-Architekturen bietet um bis zu 20fach schnellere Vernetzungszeiten. Dieser deutliche Geschwindigkeitsanstieg erlaubt es dem Anwender, verschiedene Designansätze in Minutenschnelle anstatt in Stunden zu testen. Durch die höhere Vernetzungsgeschwindigkeit ist zum Beispiel die schnellere Durchführung von „Was-wäre-wenn“-Tests auf verschiedenen Modellen möglich.

Selbst sehr komplexe Geometrien und Testbedingungen lassen sich mit FloEFD mit minimalem Aufwand untersuchen.

Selbst sehr komplexe Geometrien und Testbedingungen lassen sich mit FloEFD mit minimalem Aufwand untersuchen. Mentor Graphics

Über ein Mesh-based-parallel-Code-Coupling-Interface (MpCCI), das am Fraunhofer Institute SCAI entwickelt wurde, unterstützt das FloEFD-Produkt auch die Fluid-Strukturen-Interaktion. CFD-Analysedaten für Finite-Elemente-Analysen (FEA) können in zahlreiche populäre strukturelle Simulationsprogramme exportiert werden, so dass Anwender multidisziplinäre Analysen durchführen können. Weiterhin hilft die Unterstützung eines Linux-Solvers direkt von der FloEFD-Benutzeroberfläche beim mühelosen Setup von Simulationen. Einfachen Datenzugriff während der Durchführung von mehreren Untersuchungen auf dem gleichen Modell bietet die Aufnahme von verschiedenen parametrischen Studien im selben Projekt-Baum. Zeit und Klicks bei sich wiederholenden Simulationen, zum Beispiel bei LED-Arrays werden eingespart durch die Muli-Editierung von Eingabedaten der Randbedingungen. Eine weitere Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ist die Unterstützung von lokalen adaptiven Verfeinerungen, die es Anwendern ermöglicht, hohe Auflösungen nur in Schwerpunktbereichen zu spezifizieren. Die FloEFD-Software mit Erweiterungen zur Monte-Carlo-Modellierung und Multicore-Vernetzung ist ab sofort erhältlich.

Mentor Graphics Concurrent-CFD-Methode verkürzt die Simulationszeit im Vergleich zu traditionellen CFD-Tools um 65 bis 75 Prozent. Zudem ermöglicht sie es, die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eines Produkts zu optimieren und gleichzeitig das physikalische Prototyping und die Entwicklungskosten ohne Zeit- oder Materialeinbußen zu reduzieren.