Gegenüber den Vorgänger-FPGAs bietet Stratix II mehr als die doppelte Komplexität und ist um 50 Prozent schneller. Im Vergleich zur ersten Stratix-Generation konnte Altera mit Stratix II auch die Effizienz um 25 Prozent steigern, so dass mehr Funktionalität mit weniger Logik integrierbar ist.


Die Kombination aus dieser effizienten Architektur und dem 90-nm-Fertigungsprozess soll im Vergleich zu bisherigen hochkomplexen Architekturen zu einer maximalen Integration mit deutlichen Kostensenkungen führen. „Diese Ankündigung ist der wohl größte Schritt nach vorne, den wir je gemacht haben“, kommentiert Tim Colleran, Alteras Vice President Product Marketing.


„Die Stratix II-Familie bietet durch die Kombination aus 90-nm-Prozesstechnik und die Einführung von adaptiven Look-Up Tables neue Möglichkeiten.“ Durch die effiziente Verwendung der genau angepassten Look-Up Tables (LUTs) könnten Entwickler die Silizium-Ausnutzung verbessern und das Design auf ihre Applikation genauer abstimmen. Außerdem wurde der Speicher auf mehr als 9 Mbit erweitert und die DSP-Bandbreite mehr als vervierfacht. Eine AES-Verschlüsselung mit 128 bit Schlüsselbreite wurde genau so implementiert wie die Hardcopy-Unterstützung.


Erste Muster sind für das zweite Quartal 2004 geplant. Detaillierte Informationen zu Stratix II erhalten Sie in der Ausgabe 3 der elektronik industrie. (av)