Die Zusammenarbeit über die Grenzen von Unternehmen hinweg wird laut den Befragten weiter zunehmen, da Entwicklungsnetzwerke komplexer werden, die funktionalen Umfänge zunehmen und daraus resultierende Anforderungen an die IT-Unterstützung anspruchsvoller werden. Weiterhin gehen die Experten davon aus, dass die Zusammenarbeit zukünftig nicht mehr nur die Entwicklung selbst, sondern auch andere Phasen des Produktlebenszyklus stärker betrifft: Partner im Unternehmensnetzwerk – etwa für Serviceleistungen – sollten daher während der Produktnutzung stärker als bisher in die frühen Phasen integriert und an das Produktlebenszyklus-Management angebunden werden.

Für ihre Analyse unterschieden die Autoren in der Studie Koordination, Kommunikation, Wissensintegration und Informationslogistik. Bei bisher üblichen IT-Lösungen sind laut der Befragten Informationslogistik für Produktdaten und Funktionen zur Kommunikation mit Dritten unzureichend verknüpft. Stattdessen müssten alle betroffenen Geschäftsbereiche des Produktentstehungsprozesses miteinander kooperieren können, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt.