Die Vielzahl an Anbietern und die große Produktvielfalt der verfügbaren Sensorik machen es Automatisierern und Maschinenbauern nicht einfach. Die Studie zu Sensorsystemen soll hier Abhilfe schaffen.

Die Vielzahl an Anbietern und die große Produktvielfalt der verfügbaren Sensorik machen es Automatisierern und Maschinenbauern nicht einfach. Die Studie zu Sensorsystemen soll hier Abhilfe schaffen.Fotolia.com

Angesprochen sind Unternehmen und Institutionen entlang der Wertschöpfungskette der Sensorik, von Sensorherstellern, Anbietern von Automatisierungslösungen und industriellen Anwendern bis hin zu Softwareanbietern und Dienstleistern. In der Studie untersucht das FIR gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT), KEX Knowledge Exchange und den Partnerunternehmen relevante Märkte und Anwendungsbereiche und analysiert Chancen und Risiken bei der Einführung von Sensoriklösungen. „Mit innovativen Sensorsystemen können neue Produktions- und Automatisierungspotenziale erschlossen werden, die bei richtiger Anwendung eine Produktivitätssteigerung von bis zu 30 % versprechen“, erklärt der Institutsdirektor des FIR, Prof. Günther Schuh.

Die zwölfmonatige Studie beginnt mit der Kick-off-Veranstaltung am 1. April 2014. Das Ziel der Untersuchungen besteht darin,den Teilnehmern einen fundierten Marktüberblick über die angebotenen Sensortechnologien und -systeme zu verschaffen sowie Anwendungsfälle aus der Industrie zu sondieren und mögliche Alternativen für eigene technologische Produkte und Prozesse zu ermitteln. Hierzu werden unterschiedliche Marktsegmente analysiert und relevante Anwendungen innovativer Sensorsysteme identifiziert. Zudem werden Potenziale und Risiken des Einsatzes von Sensorsystemen intensiv diskutiert und neue Geschäftsmodelle entwickelt. Die Teilnehmer profitieren dabei vom Austausch mit anderen Experten, die je nach Wertschöpfungsstufe unterschiedliche Sichten des Einsatzes einbringen. Der Schwerpunkt der Technologie- und Marktstudie liegt auf den Anwendungsfeldern Produktion, Energiemanagement, Instandhaltung, Maschinen- und Anlagenbau sowie Logistik und Mobilität.

Interessierte Unternehmen können sich mit dem Projektverantwortlichen Matthias Deindl unter folgender E-Mail-Adresse in Verbindung setzen: Matthias.Deindl@fir.rwth-aachen.de. Die Teilnahme an der Studie ist für die Konsortialpartner kostenpflichtig.