Die verwendeten Komponenten entsprechen den üblichen Standards im automobilen Umfeld. So wurden CAN Bus – Infrastrukturen ebenso wie kennfeldgesteuerte Sensoren und Aktionen verwendet. Die eigentliche Innovation aber steckt in der Fähigkeit, alle fahrzeugspezifischen Softwarekomponenten, wie Motorenkennfelder, Monitor- und Funktionsbelegungen von Steuergeräten, Auswertungssoftware und elektronische Fahrerinformationssysteme von einer im Rechenzentrum befindlichen Zentrale aus zu managen und zu steuern.


So können neuere Softwareversionen zum Update vorbereitet werden und dann in den Ruhezeiten des Fahrzeuges aktiviert werden. Dieses System wurde speziell auf die Bedürfnisse in der Formel 1 beim langjährigen Sun Partner McLaren erfolgreich eingesetzt. Es ermöglicht heute Innovationen in Serienfahrzeugen in den Bereichen Remote Diagnostik, Software Lifecicle Management und Kundenbindungsdienste (eCRM). Das End-to-End Telematik System basiert auf speziellen Hardware Komponenten, die individuell auf die Bedürfnisse jeden Fahrzeugtypes massgeschneidert werden können, und aus einer spezieller Telematiksoftware des Sun Partners Jentro.


Ferner bietet das System Funktionen wie Fahrererkennung, Sicherheitslösungen und die Möglichkeit zertifizierte Dienste von Drittanbietern, wie Wetterinformation, Warnung von Gefahrenquellen und Börsen- und Nachrichteninformationen einzubinden und individuell abzurechnen. Die Architektur des gesamten Systems, das aus fahrzeugspezifischen Hard- und Softwarekomponenten, Übertragungstechniken wie UMTS, GPRS, GSM und W-LAN, hochleistungsfähigen Servern und speziell angepassten Softwaresystemen in Rechenzentrum besteht, entspricht den extrem hohen Sicherheits- und Verfügbarkeitsstandards der Automobilbranche. Zu sehen ist das gesamte Projekt erstmals auf der CeBIT in Hannover, Halle 1 Sun Stand.