Vitesse Semiconductor kündigt GigaStream, einen „Intelligent Switch Fabric“ Chipsatz an. GigaStream ist eine kostengünstige OC-48- und Gigabit-Ethernet-Lösung, die sowohl auf die Bedürfnisse des Breitband-Access-Marktes als auch des Bereiches Metropolitan Area Network (MAN) zugeschnitten ist. Gleichzeitig mit der GigaStream-Einführung bietet Vitesse mehrere innovative Techniken für die Implementierung hocheffizienter Switch Fabrics an.


GigaStream unterstützt Systemkonfigurationen von bis zu 32 OC-48-Ports mit maximal 80 Gbit/s Gesamt-Nutzer-Bandbreite mit einer hochverfügbaren Backplane-Bandbreite bis zu 320 Gbit/s, die eine ausgezeichnete QoS-Unterstützung für IP-, ATM- und Gigabit-Ethernet-Protokolle bietet und als Voraussetzung sowohl für Unicast- als auch für Multicast-Traffic dient.


GigaStream ist ein Zweikomponenten-Chipsatz mit Line- and Switch-Card-Fabric-Funktionalität, bestehend aus der VSC872 Queuing Engine und dem VSC882 Crossbar Switch. Die in fortschrittlicher 0,18-μm-CMOS-Technologie gefertigten GigaStream-Komponenten integrieren Queuing, Scheduling, einen synchronen Crossbar sowie mehrfache serielle 2,64 Gbit/s-Backplane-Transceiver in der industrieweit kosteneffektivsten OC-48-Fabric-Lösung. GigaStream ist eine außergewöhnlich effiziente OC-48- und Gigabit-Ethernet-Lösung im Bereich Breitband-Zugang und Metropolitan Area Network. Traffic Load Balancing und aktive Redundanz sind nur zwei Architektur-Innovationen, die Vitesse in GigaStream verwirklicht hat. Gleichzeitig spiegelt GigaStream den Erfahrungsvorsprung in der Entwicklung von Switch-Fabric-Lösungen wider.


Die erste hochintegrierte Lösung wurde 1999 von Vitesse vorgestellt. GigaStream ist eine Lösung für gesteigerte Kapazitätsanforderungen im Breitbandzugangs- und MAN-Markt. Unter Ausnutzung der Erweiterungsmöglichkeiten können Anwender ihre Switching-Kapazitäten in Schritten von 40 Gbit/s bis auf 320 Gbit/s erhöhen bei gleichzeitig vierfach erhöhter Geschwindigkeit auf der Backplane. GigaStream bietet flexible Redundanz-Optionen, die von N+1 – bis zu N+N-Konfigurationen reichen und den Anwendern die Wahl einer kosteneffektiven Lösung unter Berücksichtigung der gewünschten Fehlertoleranz erlauben.