Eignet sich hervorragend für den Einsatz in PoL-Applikationen mit einer Eingangsspannung von 3,3 Volt: der Synchron--DC/DC-Abwärtswandlercontroller LTC3852.

Eignet sich hervorragend für den Einsatz in PoL-Applikationen mit einer Eingangsspannung von 3,3 Volt: der Synchron–DC/DC-Abwärtswandlercontroller LTC3852.

Linear Technology Corporation stellt mit dem LTC3852 einen Synchron-DC/DC-Abwärtswandlercontroller vor, der für kleine Eingangsspannungen von 2,7 bis 5,5 Volt sowie einen weiten Eingangsspannungsbereich von vier bis 38 Volt ausgelegt ist. Die integrierte Ladungspumpe liefert eine Spannung von fünf Volt zur Ansteuerung von Leistungsmosfets mit niedrigem On-Widerstand (RDS(ON)) oder Leistungsmosfets, die für die Ansteuerung mit Standard-Logikpegel gedacht sind, aus einer Quelle mit 3,3 Volt Nennspannung. Weil die Ladungspumpe und der DC/DC-Wandlercontroller im Baustein voneinander unabhängig sind, kann der Ladungspumpenausgang fünf Volt zur Ansteuerung der internen Gate-Treiber liefern, während die Leistungsstufe des DC/DC-Wandlers durch eine andere Quelle mit bis 38 Volt gespeist wird. Ein DC/DC-Wandler, der auf dem LTC3852 basiert, kann bei einer Eingangsspannung zwischen 0,8 Volt und 99 Prozent des VIN-Wertes Ausgangsströme mit bis zu 25 Ampere liefern. So lässt sich der Con­troller idealerweise für Point-of-Load-Anwendungen mit 3,3 Volt Eingangsspannung einsetzen.

Der Chip beruht auf einer Kon­stant­frequenz/Current-Mode-Architektur. Die Schaltfrequenz lässt sich auf einen festen Wert einstellen oder mit einem externen Taktsignal zwischen 250 und 750 Kilohertz PLL-synchronisieren. Um den Wirkungsgrad bei niedriger Last zu erhöhen, lässt sich der Chip in den Burst-Mode, in den Pulse-Skip-Modus oder in einen erzwungen-kontinuierlichen Modus schalten. Die so genannte Opti-Loop-Kompensation sorgt dafür, dass das Transientenverhalten für diverse Ausgangskapazitäten und ESR-Werte optimiert wird; als Eingangs- und Ausgangskondensatoren genügen Keramiktypen. Der Chip unterstützt zwei Techniken zur Messung des Ausgangs­stroms: zum einen die Messung des Spannungsabfalls über dem Gleichstromwiderstand der Ausgangskapazität (DCR-Methode; erzielt den maximalen Wirkungsgrad). Zum anderen lässt sich ein Strommesswiderstand in Reihe mit der Induktivität einsetzen; das erreicht die höchste Genauigkeit. Im Kurzschlussfall oder bei Überlastung begrenzt die Current-Foldback-Funktion die Wärmeentwicklung der Mosfets.

Der in einem drei mal fünf Millimeter großen QFN-24-Gehäuse untergebrachte Chip verfügt über eine programmierbare Soft-Start- oder Tracking-Funktion zur Steuerung des Einschaltverhaltens der Stromversorgung und enthält eine 0,8-Volt-Präzisionsreferenz mit einer Genauigkeit von plus/minus 1,25 Prozent über den Betriebstemperaturbereich von minus 40 bis plus 125 Grad Celsius. (eck)