Für die Übertragung von Prozeßdaten einer beliebigen Anlage auf beliebige Client-Rechner wird durch OPC ein Schnittstellenstandard spezifiziert. Dieser lässt dem Anwender größtmögliche Flexibilität bei der Auswahl seiner Applikationen und Hardware. OPC steht für OLE for Process Control (OLE = Object Linking and Embedding) und wird mittlerweile von vielen Industrieunternehmen unterstützt.


Ein OPC-konformer Client kann über einen OPC-Server Daten von einer Anlage lesen und in sie schreiben, vollkommen unabhängig davon, welches Leit- oder Bussystem und welche Hardware in der angebundenen Anlage betrieben werden. Veränderungen in der Anlage (Erweiterungen, Umbauten) teilt der Client dem OPC-Server einfach mit, ohne daß neue Software installiert oder Hardware modifiziert werden müsste. Das alte Konzept mit hardwarespezifischen und systemgebundenen Treibern wird somit durch die enorme Flexibilität ersetzt, wie sie die OPC-Schnittstellenspezifikation bietet. Client-Entwickler können die für ihre Aufgabe geeignetste Plattform und Programmiersprache wählen.