VIPA und Gossen Metrawatt besiegelten ihre Systempartnerschaft auf der SPS/IPC/DRIVES und bündeln somit die Kernkompetenzen im Bereich Automatisierungstechnik.
Erstes Gemeinschaftsprodukt ist eine 4/8-kanalige Temperaturregler-Baugruppe für die S7-Welt, mit der konzentriertes regelungstechnisches Know-how für S7–300-Systeme zur Verfügung steht. Die autarken Temperaturregler VIPA FM355/R355 sind innerhalb kürzester Zeit konfiguriert und durch Selbstoptimierung an die Regelstrecken angepasst. Die hohe Regelgüte wird durch den speziellen überschwingungsfreien PDPI-Algorithmus von GMC erreicht. Die Temperaturregler gibt es in verschiedenen Varianten, u. a. mit und ohne Stellausgang für eine Stellgliedansteuerung über größere Distanzen. Neben den standardisierten Funktionen sind ein Datenlogger für alle Ist- und Stellwerte, Alarm-Historie für Einträge des Fehlerstatus mit zugehörigem Zeitstempel sowie Mapping, eine Testhilfe zur richtigen Verdrahtung der Heizung bzw. Fühler, integriert. Zudem gibt es für Anwendungen mit Heißkanalwerkzeugen eine Boost-Schaltung, synchrones Heizen über alle Regelmodule sowie eine Überwachung des Heizstromes mit nur einem Summenstromwandler über max. 24 Regelkanäle. In den Simatic-Manager bzw. in S7-Projekte eingebunden wird die Baugruppe über ein Konfigurationstool. Das erhöht die Produktivität in der Projektrealisierung und reduziert somit die Engineering- und Life Cycle-Kosten. Durch die Speicherung des Parametersatzes in der CPU und dem Vergleich der Parametersatz-ID beim Anfahren sowie die Aktualisierung des Parametersatzes bei Abweichung ist ein Austausch der Regelbaugruppen ohne Eingriff in die Software problemlos möglich.
www.vipa.de
www.gmc-instruments.de