Mit der neuen Version 3.0 bringt dSPACE den Seriencode-Generator TargetLink jetzt mit einem neu designten Blockset auf den Markt. Das TargetLink-3.0-Blockset ist eine Symbiose aus den Features der bisherigen TargetLink-Blöcke und den Modellierungsblöcken der Entwicklungsumgebung MATLAB/Simulink/Stateflow von The MathWorks, wobei fünf MATLAB-Releases unterstützt werden.

Die Anwender profitieren dadurch von den Vorteilen beider Modellierungswelten: Einerseits erhalten sie die TargetLink-Features wie komfortable Blockdialoge, direkte Umschaltung der Simulationsmodi per Mausklick (Model-in-the-Loop, Software-in-the-Loop, Processor-in-the-Loop), integriertes Signal-Logging und Plotting sowie Überlauf-Warnungen. Andererseits können sie zusätzlich eine Fülle von Simulink-Drittanbieter-Werkzeugen zusammen mit einem TargetLink-Modell nutzen. Das neue Blockset in TargetLink 3.0 vereinfacht das Rapid Control Prototyping von TargetLink-Modellen mit dSPACE-Software wie Real-Time Interface (RTI) und ControlDesk und steigert so die Durchgängigkeit im Entwicklungsprozess.

Außerdem unterstützt TargetLink in seiner neuen Version 3.0 nun auch die Referenzierung von, was die verteilte Entwicklung in großen Teams erleichtert. So lassen sich Funktionalitäten flexibel auf mehrere Modelldateien partitionieren, getrennt versionieren und modular bzw. komponentenbasiert entwickeln. Modellteile können per inkrementeller Code-Generierung getrennt simuliert und einzeln implementiert werden.

Dadurch wird vor allem der Umgang mit sehr großen Modellen einfacher und effizienter. Als spezielles Feature bietet TargetLink 3.0 zudem an, Referenzen auf Modelle temporär aufzulösen und anschließend wieder herzustellen, um den Anwendern optimalen Komfort bei der Entwicklung von Teilfunktionalitäten zu bieten.

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