Das neue Galvanikgebäude in Dinkelsbühl.

Das neue Galvanikgebäude in Dinkelsbühl. TE Connectivity

Der Standort verfügt über moderne Hochgeschwindigkeitsanlagen zur Galvanisierung und hat seine Kapazität um 50 % vergrößert. So sollen sich die wachsenden Bedürfnisse der Automobilkunden in Europa, im Nahen Osten und in Afrika (EMEA) besser abdecken lassen. Die Produkte von TE verbinden alle elektronischen Funktionen in Fahrzeugen – von alternativen Stromversorgungssystemen bis hin zu Infotainment und Sensortechnologie. TE investiert in fortschrittliche Technologien am Standort, und will so unter anderem auch die Nachhaltigkeit unterstützen.

Seit 2012 nutzt der TE-Standort in Dinkelsbühl das heiße Wasser einer nahegelegenen Biogasanlage, um Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu verringern. Das Wasser wird im Herstellungsverfahren von TE und zur Beheizung des Werkes eingesetzt. Während das System bereits die bestehenden Beschichtungsbänder beheizt, kommt es in der neuen Produktionseinrichtung ab Juli 2016 zum Einsatz. TE rechnet mit potentiellen Energieeinsparungen, die dem Energieverbrauch von 300 örtlichen Einfamilienhaushalten entsprechen, und mit einer Senkung des CO2-Ausstoßes um 8,5 %.

Blick auf eine Fertigungslinie zur Oberflächenveredelung im neuen Gebäude.

Blick auf eine Fertigungslinie zur Oberflächenveredelung im neuen Gebäude. TE Connectivity

Am Standort in Dinkelsbühl stellt TE seit 1986 Produkte und Komponenten für die Automobilindustrie her, hauptsächlich geformte Kunststoff-Steckverbinder und Sensorgehäuse sowie beschichtete Kontakte. Das Werk in Dinkelsbühl dient als Kompetenz-Zentrum für Oberflächen-beschichtungen innerhalb TE’s Automobilsparte in der EMEA Region.

Kürzlich gab TE auch die Erweiterung seines Produktionsstandortes im schweizerischen Steinach bekannt und eröffnete sein erstes Fertigungswerk in der Freihandelszone von Tanger in Afrika. Diese beiden Standorte sollen ebenfalls die wachsenden Bedürfnisse der regionalen Automobilkunden bedienen.