Die Partnerschaft soll Anwender dabei unterstützen, besser zu verstehen, wann sie gefährdet sind und aufzeigen, wo OT-Assets anfällig sind. Grundlage ist zum einen die Branchenkenntnis und das operative Know-how von Siemens. Auf der anderen Seite die Tenable-Technologie: Eine Schwachstellenerfassung für OT, die Kunden einen kontinuierlichen Einblick in ihre Risiken ermöglicht. Sie bietet Asset Discovery sowie Schwachstellenerkennung speziell für Industrial Control Systems (ICS)- und Supervisory and Vulnerability Data Acqusition (SCADA)-Systeme. Die auf OT ausgerichtete Lösung verfolgt einen eingriffsfreien Ansatz auf Basis des passiven Netzwerk-Monitorings mit Nessus Network Monitor von Tenable. Industrial Security wird von Siemens als Security-Service angeboten und unterstützt Kunden dabei, den gegenwärtigen Status ihrer Assets zu verstehen.

„Unternehmen, die Operational Technology einsetzen, sind mit einer grundlegenden Herausforderung bei der Security konfrontiert: Sie müssen die gesamte Cyber Exposure im Kontext moderner, sich ständig wandelnder Angriffsoberflächen verstehen“, erklärt Amit Yoran, CEO von Tenable. „Wir haben den Aufstieg der Cloud, Mobile und IoT erlebt. Jetzt kommt die Konvergenz von IT und OT hinzu, die kritische Systeme anfällig für zunehmend aggressive Kriminelle und Attacken macht.“

Die Zahl der Cyberangriffe auf Öl-, Gas- und Versorgungsunternehmen nimmt ständig zu und laut einer Ponemon-Studie zum Stand der Cybersecurity in der US-Öl- und Gasbranche beeinflussen diese Angriffe Produktivität, Uptime, Effizienz und Sicherheit erheblich.