Die Tensilica Inc., ein im Privatbesitz befindlicher Wegbereiter von konfigurierbaren und erweiterbaren Mikroprozessoren, hat das U.S-Patent Nummer 6,282,633 über einen „Hochdichten RISC-Prozessor“ bekommen. Das Patent deckt eine breite Vielfalt neuer Architekturmethoden von RISC-Prozessoren ab, besonders solche für Low-Cost-Anwendungen mit hohen Stückzahlen, bei denen Code-Dichte und Leistung von entscheidender Bedeutung sind.


Zu den grundlegenden, von dem Patent abgedeckten Erfindungen zählt der Einsatz von großen Registerdateien mit sehr dicht (<32 Bit) gepackten Befehlen, einer dichten Kodierung mehrerer Operationen pro Befehl sowie die Verwendung von RISC-Befehlen variabler Länge ohne Betriebsarten, um damit die Codegröße zu reduzieren ohne die Leistung zu beeinträchtigen. All diese Techniken finden in Tensilicas konfigurierbarer Prozessorfamilie Xtensa Verwendung und könnten sich zudem für eine breite Palette anderer hochdichter Prozessorarchitekturen als wertvoll erweisen.


Dazu erklärt Chris Rowen Ph.D., President und CEO von Tensilica: „Hier handelt es sich um unsere bislang bedeutendste Patentmaßnahme, und zwar wegen der Reichweite des Patents sowie weil es von zentraler Wichtigkeit ist, unsere grundlegende Architektur-Innovation zu schützen. Wir konnten beobachten, wie sich andere führende Prozessor-Innovatoren abmühen, Klon-Hersteller abzuwehren, weil ihre Patente lediglich unklare oder unwichtige Merkmale abdecken. Wir wollten keinerlei Türen offen lassen, und genau an diesem Punkt setzt dieses sehr breit angelegte Patent über hochdichte RISC-Befehlssätze an.“