Termin: 22.11.2016 09:00 Uhr - 23.11.2016 13:00 Uhr
Stadt: Köln

Elektrische, hydraulische und pneumatische Steuerungen sind entsprechend der Maschinenrichtlinie so zu konzipieren und zu bauen, dass es nicht zu Gefährdungssituationen kommen kann. Wie diese Forderungen in der Praxis erfüllt werden können, ist im Detail nicht in der Maschinenrichtlinie, sondern in einschlägigen harmonisierten europäischen Normen geregelt. Neben EN ISO 13849-1 und -2 spielen bei der sicherheitstechnischen Konzeption und bei der Validierung von Steuerungen insbesondere EN 60204-1 (Elektrische Ausrüstung von Maschinen) und EN ISO 13850 (Gestaltung von NOT-Halt-Konzepten) eine wichtige Rolle.

In dem Kombi-Seminar erhalten Konstrukteure und Planer fundierte Kenntnisse über die elektrotechnische Konstruktion und die sicherheitstechnische Gestaltung von Steuerungen bei Neubauten und bei Änderungen von Maschinen und Anlagen. Weiterhin erfahren die Teilnehmer, welche Punkte der ISO 13849 unbedingt beachtet werden müssen, um die erforderliche Sicherheit im Sinne der Maschinenrichtlinie zu erfüllen und warum die Validierung inklusive FMEA unbedingt erfolgen muss.

Das Seminar zur ISO 13849 beinhaltet praxisbezogene Beispiele, die teilweise mit Sistmea berechnet werden. Der Bestimmung des erforderlichen Performance Levels und der Auswahl und Verschaltung der Sensorik und Aktorik (Berechnung des erreichten Performance Levels) geht eine normenkonforme Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 voraus.