Termin: 22.10.2014 07:00 Uhr - 22.10.2014 14:20 Uhr
Stadt: Duisburg
Veranstaltungsort: RUHR-Symposium, Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Forsthausweg 1, 47057 Duisburg

Wesentliches Innovationspotential der Automobilindustrie liegt im Material- und Werkstoffbereich: Mit funktionalen Materialen lassen sich Komponenten, Teile, Module leichter, mit hoher Festigkeit, effizienter, hochwertiger in Oberflächenstrukturen und komfortabler gestalten. Welche Möglichkeiten nanotechnische Entwicklungen Unternehmen bieten wird in einem neuen Konferenz-Format der Universität Duisburg-Essen, dem RUHR-Symposium, am 22. Oktober am Campus Duisburg diskutiert. Industrie-Entwickler und Nanowissenschaftler der Universität stellen in gemeinsamen Fokusgruppen Innovationspfade bei Funktionalen Materialen vor.  

Die Themen:

  • Hocheffiziente Batterien: Wie können durch Nano-Materialen hochwertige Oberflächenstrukturen und hohe Energiespeicherdichten erreichen? Sprecher: Dr. Paul Spurk (Umicore), Prof. Christof Schulz (Uni Duisburg-Essen)
  • Thermoelektrik: Welchen thermoelektrischen Anforderungen müssen Materialien für zukünftige Bordnetze erfüllen? Sprecher: Dr. Jürgen Lang (Evonik), Prof. Roland Schmechel (Uni Duisburg-Essen)
  • Beleuchtungstechnologien: Laserlicht und Lichtmanagementsysteme. Sprecher: Christian Amann (BMW), Dr. Klaus Streubel (Osram), Prof. Gerd Bacher (Uni Duisburg-Essen)
  • Textilien und Beschichtungen: Welchen Mehrwert erhalten Funktionale Textilien durch beschichten? Sprecher: Dr. Andreas Eppinger (Johnson Controls),  Prof. Jochen Gutmann (Uni Duisburg-Essen)

Die Eröffnungs-Vorträge sprechen

  • Prof. Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender Evonik Industries AG
  • Dr. Stefan Kienzle, Daimler AG

Weitere Highlights: Das Nano-Energie-Technik-Zentrum NETZ der Universität Duisburg-Essen stellt mit Rundgang seine Labore und Geräteausstattungen vor. Darunter ist unter anderem die einzige forschungsorientier­te Gasphasensyntheseanlage in Europa, ein Mikroskopie-Zentrum mit Großgerä­tepark im Wert von sechs Millionen Euro sowie Labo­reinrichtungen für Batterie-, Beschich­tungs- und LED-Forschung. Das NETZ wurde im Februar 2013 mit einer Gesamtinvestition von 43 Millionen Euro in Betrieb genommen. Zusätzlich steht während der Veranstaltung dernanoTruckdes Bundesminsterium für Wissenschaft und Forschung zur Information zur Verfügung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 450,- Euro zzgl. MwSt.