Termin: 24.06.2014 07:00 Uhr - 24.06.2014 15:00 Uhr
Stadt: Aachen
Veranstaltungsadresse: WZL der RWTH Aachen

Gerade in Zeiten der Krise zeigt sich, wie wichtig der Umgang mit der Variantenvielfalt ist. Steigender Preisdruck, wegbrechende Märkte, deutlich zurückgehende Aufträge, da ist man versucht, alles anzubieten, was der Markt haben möchte. Der Trend hin zu Varianten, die beliebig weit vom Standard-Produktprogramm abweichen, scheint ein Ausweg zu sein, Hauptsache, es gibt Aufträge. Aber verdient man damit auch Geld? Ein durchgängiges Variantenmanagement gibt auch in diesen Zeiten wichtige Hinweise, wie die wachsende Produktvarianz dennoch möglichst schlank innerhalb der Firma abgewickelt werden kann.

Antworten auf Fragen, mit welchen Produkten man am wahrscheinlichsten am Markt profitiert, wieviele verschiedene Baugruppen und Bauteile wirklich benötigt werden, wie und wo zusätzliche Werkzeugkosten vermieden werden können und was eine „Exoten-Variante“ im Vergleich zum Standardprodukt für tatsächliche Aufwände in den Prozessen verursacht, kann nur ein konsequent umgesetztes Variantenmanagement geben. In dieser eintägigen Veranstaltung

  • lernen die Teilnehmer methodische und operative Instrumente (zum Beispiel die Software Complexity Manager) zur Variantenoptimierung kennen,
  • erkennen die Potenziale, die in einer Variantenoptimierung stecken und
  • entdecken, wie sie bei der Produktvariantenplanung Kosten vermeiden können.