Termin: 11.09.2017 09:00 Uhr - 11.09.2017 16:30 Uhr
Stadt: Wuppertal
Veranstaltungsort: Technische Akademie Wuppertal (TAW), Hubertusallee 18, 42117 Wuppertal
Veranstaltungsadresse: Technische Akademie Wuppertal (TAW)

Die Lichtwellenleiter-Technik durchdringt alle Lebensbereiche. Nicht nur im Weitverkehrsbereich und in den Stadtnetzen, sondern auch in den lokalen Netzen kommt der Lichtwellenleiter zunehmend zum Einsatz.
Laut Beschluss der Bundesregierung soll bis zum Jahr 2018 jeder Haushalt Zugriff auf mindestens 50 Mbit/s erhalten. Um dieses Ziel zu realisieren, wird international der Lichtwellenleiter als das Medium der Zukunft gesehen. Die Bundesregierung fördert den Breitbandausbau mit 2,7 Mrd. Euro. Durch eine kombinierte Förderung von Bund und Ländern ist eine Deckung der In­ves­titions­kosten mit bis zu 90 % der Gesamtsumme für Kommunen möglich.
In dem Seminar wird auf die Vorteile und Nachteile von Kupfer und Glas eingegangen. Es werden die verschiedenen Mög­lich­kei­ten, wie große Bandbreiten dem Privathaushalt zur Ver­fü­gung gestellt werden können, aufgezeigt.
Um eine installierte Glasfaserstrecke beurteilen zu können, ist die optische Rückstreumessung das entscheidende Mess­ver­fahren. Wie mit diesem Messverfahren die Strecke charakterisiert werden kann und welche anderen Grundbegriffe es im Bereich der Lichtwellenleiter-Messtechnik noch gibt, lernen Sie an­schlie­ßend.
Bei der Auswahl von Lichtwellenleitern sollten alle zukünftigen Anforderungen berücksichtigt werden, da mit einer Lebens­dauer von mindestens 25 Jahren zu rechnen ist. Damit dies gewährleistet wird, muss man Lichtwellenleiter mit besten Parametern auswählen. Diese übertreffen deutlich die For­de­run­gen der aktuellen Normen. Worauf Sie besonders bei der Auswahl achten sollten, erfahren Sie ebenfalls.
Um die Übertragungskapazität der Lichtwellenleiter ver­viel­fachen und den zunehmenden Band­brei­ten­an­for­de­run­gen der nächsten Jahrzehnte gerecht werden zu können, wird Wellen­längen­multiplex angewendet. In Ab­hän­gig­keit von den An­for­derungen unterscheidet man zwischen Dichtem und Groben Wellenlängenmultiplex.