Mit der Ankunft in Helmond endete die ITS-Testfahrt, die eine Woche zuvor auf der Messe Electronica in München begann. Von dort fuhren die fünf vernetzten Fahrzeuge die insgesamt 1300 Kilometer bis Helmond, wobei die Strecke unter anderem über ITS-Testfelder in München und Wien führte.

Bei der Zieleinfahrt in Helmond begrüßte die niederländische Ministerin für Infrastruktur und Umwelt, Melanie Schultz, die Communicating Cars mit den Worten: „Der Cooperative ITS Corridor ist beispielhaft für europäische Public-Private Partnerschaften...“

Bei der Zieleinfahrt in Helmond begrüßte die niederländische Ministerin für Infrastruktur und Umwelt, Melanie Schultz, die Communicating Cars mit den Worten: „Der Cooperative ITS Corridor ist beispielhaft für europäische Public-Private Partnerschaften…“NXP

Bei der Streckendemonstration in Helmond wurde gezeigt, wie die neue Technologie Autofahrer auf voraus liegende Baustellen, nahende Einsatzfahrzeuge, bevorstehende Geschwindigkeitsbeschränkungen und Bremsmanöver vorausfahrender Fahrzeuge hinweisen kann. Frühzeitig vorgewarnt können sich die Fahrer auf die Situation einstellen und die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, sodass unnötige Unfälle vermieden werden. Auf den Testfeldern in München und Wien wurden außerdem Anwendungsfälle wie Ampelkommunikation und Warnhinweise auf Glätte, Fußgängerübergänge und langsame Fahrzeuge demonstriert.

„Die Unterstützung, die dieses Projekt in der Politik, bei Straßennetzbetreibern und in der Automobilbranche in den verschiedenen Ländern erfahren hat, und unsere branchenführende, sichere V2X-Technologie ebnen den Weg für eine schnelle, europaweite Einführung intelligenter Verkehrssysteme ab 2015“, erklärte Kurt Sievers, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Automotive bei NXP.

Der Halbleiterhersteller sieht sich als „Pionier sicherer V2X-Technologie“ und initiierte die Testfahrt der Communicating Cars entlang des europäischen „Cooperative ITS Corridor“. Dabei sorgte NXP für die sichere Kommunikation zwischen den beteiligten Fahrzeugen sowie mit der umgebenden Infrastruktur und arbeitete eng mit anderen Technologieführern zusammen, um die Testfahrt zu realisieren. Siemens stellte die intelligente Infrastruktur zur Verfügung und stattete dabei Straßenschilder, Ampelanlagen und Verkehrshindernisse mit sicheren V2X-Funksensoren aus, während Cohda Wireless die Anwendungssoftware lieferte. Honda stellte die Fahrzeuge für die Testfahrt zur Verfügung und der TÜV Süd sowie die Automobil-Clubs AvD und ANWB waren als Unterstützer der V2X-Kommunikation beteiligt.