Der Konstellationssimulator Stella-NGC verfügt über vollständige Simulationsfunktionen.

Der Konstellationssimulator Stella-NGC verfügt über vollständige Simulationsfunktionen. National Instruments

Das Gerät optimiert Leistung und Skalierbarkeit, erhöht die Vielseitigkeit und soll gleichzeitig im Vergleich mit bereits existierenden Testlösungen für Navigationsgeräte die Kosten reduzieren. GNSS, das globale Navigationssatellitensystem, ist die vorherrschende Technologie für Navigation und Outdoor-Positionsbestimmung. Angesichts der schwachen GNSS-Signale ist die Empfängerleistung jedoch häufig durch Interferenzen aus dem lokalen Umfeld und durch Eigenschaften des Ausbreitungskanals beeinträchtigt. Die Auswirkungen dieser Störung zu verstehen, ist insbesondere auch für zukünftige Signale sehr wichtig, die mit dem Einsatz neuer Konstellationen wie Galileo entstehen. Zum genauen Charakterisieren der Empfängerleistung unter verschiedenen Bedingungen bietet der Simulator deshalb Signalerzeugung, Signalaufzeichnung und -wiedergabe, Interferenzerzeugung, Signal- und Datenverarbeitung sowie umfassende Analysewerkzeuge. Das Gerät verfügt über vollständige Simulationsfunktionen. Ebenfalls erhältlich ist eine kleinere Version, die nur der Aufnahme und Wiedergabe dient und auf der NI-Plattform USRP (Universal Software Radio Peripheral) basiert. Beide Optionen wurden mit der Systemdesignsoftware Labview entwickelt und profitieren von der Leistung und Flexibilität der NI-RF-Plattform. Der Simulator ist als skalierbare Lösung realisiert. Durch das Hinzufügen von Signalen über Software-Upgrades, Multifrequenz, Verarbeitungserweiterungen durch zusätzliche FPGAs mithilfe von NI Flexrio oder eine HDD-Erweiterung für zusätzlichen Speicherplatz lässt sich das System einfach erweitern. Da dem Simulator der offene PXI-Standard zugrunde liegt, können Hardware-Investitionen ebenfalls auf andere Anwendungen erweitert werden.