Das Endrich-Sortiment umfasst Displays für viele industrielle Anwendungen, die von der Medizintechnik über die Heimautomation bis hin zum High-End Consumer-Bereich reichen.

Das Endrich-Sortiment umfasst Displays für viele industrielle Anwendungen, die von der Medizintechnik über die Heimautomation bis hin zum High-End Consumer-Bereich reichen.Endrich

Beim iSi50-Interface laufen alle Signale (Daten, LED-Backlight und Touchpanel) über ein 50-poliges Folienkabel. Dabei haben alle Displays einen integrierten Backlight-Treiber, der sich über PWM- oder Analog-Signal ansteuern lässt. Die Spannungsversorgung des kompletten TFT-Moduls inklusive Backlight und P-Cap erfolgt über 3,3-V-Spannung. Zusätzliche Spannungen wie für das Backlight sind nicht notwendig.

Das iSi50-Interface besteht in zwei unterschiedlichen TFT-Linien. Dabei handelt es um kostenoptimierte Displays für den industriellen Bereich und um sonnenablesbare High-End-Displays mit Helligkeiten von bis 1500 cd/m². Die Größen 3; 5; 4,3; 5; 5,7; 7 und 8 Zoll sind ab September 2014 lieferbar. Die Displays gibt es in je drei Varianten: ohne Touchpanel, mit resistivem Touchpanel oder mit projektiv-kapazitivem Touchpanel (P-Cap).

Beim iSi50-Interface sind alle Module untereinander kompatibel, wobei sich die Kompatibilität auf die unterschiedlichen Größen und auf die beiden Display-Linien bezieht. Dieses Merkmal, von dem insbesondere Hersteller von Produkten mit verschiedenen Leistungsklassen profitieren, ist laut Endrich bislang einzigartig auf dem Markt. Bei der High-End-Linie gewährt Endrich zusätzlich eine garantierte Verfügbarkeit von fünf Jahren auf Mechanik und Interface.

Beim Layout legte man Wert auf eine möglichst einfache mechanische Befestigung des Displays. Die auf der Rückseite angebrachte Steuerplatine wurde durchgängig so dimensioniert, dass sich das Display mit einem umlaufenden Rahmen einfach im Gehäuse montieren lässt. Zusätzlich wurde der Stecker auf der Rückseite immer horizontal zur Display-Mitte angeordnet. Dadurch muss die Position des Foliensteckers bei einem Größenwechsel des Displays nicht verändert werden, was dem Kunden zusätzliche Kosten für ein Platinenlayout erspart.

Die Generation der projektiv-kapazitiven Touchpanels basiert auf der Mutual-Capacitance-Technik. Alle P-Cap-Größen besitzen einen integrierten Controller auf dem Folienkabel. Diese Controller stammen aus einer Familie, wodurch bei einem P-Cap-Größenwechsel nur kleine Softwareanpassungen notwendig sind. Eine Besonderheit dieser Generation liegt darin, dass sich die Empfindlichkeit des Sensors über den P-Cap-Controller einstellen lässt. Standardmäßig schließt die Touchfläche mit den Display-Außenrändern ab. Auf Wunsch läßt sich das Schutzglas kundenspezifisch anpassen und optisch mit dem Display bonden. Zusätzlich stehen hier die Glasbeschichtungen Antireflective und Antifingerprint zur Verfügung.