TFTs direkt an das Monitorsignal anschließen

NEC verfolgt neben den LCDs mit digitaler Ansteuerung (z. B. 6 bit für jede Farbe) und der Möglichkeit einer LVDS-Ansteuerung nun auch eine dritte Schiene. Hier geht es darum, dass LC-Displays mit dem standardmäßig verfügbaren Monitorsignal direkt über den 15-poligen D-Sub Stecker angeschlossen werden können. Diese Anforderung kommt im wesentlichen aus den Bereichen Industrie, Kassensysteme sowie Spielautomaten und Casino Technologie, wo aus Kostengründen standardmäßige Motherboards oder Slot-CPUs eingesetzt werden, die über keinen LCD-Chip zur direkten Ansteuerung eines LCDs verfügen. Die oftmals eingesetzten Zusatzkarten, die auch einen wesentlichen Kostenfaktor dargestellt haben, können nun entfallen. Im Prinzip hat die auf der Rückseite des Displays integrierte Elektronik genau diese Funktion. Auch die üblicherweise auftretenden Qualitätsverluste durch Abstimmungsprobleme hat NEC in den Griff bekommen. NEC hat dazu zu jeder TFT-Serie ein eigenes Interface entwickelt und es auf die jeweilige Type optimal abgestimmt.
Auch hinsichtlich der Leitungslängen ergeben sich Vorteile. War es doch so, dass beispielsweise durch den Einsatz einer PCI-Karte das Display kaum mehr als 30 cm vom Rechner entfernt sein durfte, so ist diese Problematik weitestgehend entschärft, da nun Leitungslängen der VGA-Kabeln von einigen Metern zulässig sind. Monitordisplays sind in den Größen 15-, 18,1-, 20,1- und 21,3-Zoll erhältlich. Die Helligkeitswerte liegen bei 200 bis 250 cd/m2. Der Blickwinkel reicht je nach Technologie bis zu 85 Grad. Optional werden auch Backlightsysteme angeboten, die das TFT für Außenanwendungen tageslichttauglich machen.

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