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Die Stellaris-Familie ist in vielen Gehäusevarianten verfügbar.
Blockdiagramm der Stellaris-Mikrocontroller-Familie LM4Fx.
Blockdiagramm des Stellaris LM4F110.
Blockdiagramm des Stellaris LM4F120.
Blockdiagramm des Stellaris LM4F130.
Blockdiagramm des Stellaris LM4F230.

Texas Instruments erweitert die Stellaris-MCU-Reihe: Mit den LM4Fx bringt TI seine ersten ARM Cortex-M4F-Mikrocontrollerauf den Markt. Peter Peisker, European Marketing Manager MCU & Low Power RF Products in Freising, erläuert dass TI „bereits vor zwei jahren die Cortex-M4-Lizenz erworben“ hat. Die Zeit habe man genutzt, um den Core zu optimieren und ihn gleich im hauseigenen 65-nm-Prozess zu produzieren. Erste Chips sind bereits verfügbar, die Serienfertigung beginnt in wenigen Wochen. Der Einstiegspreis für die neuen Stellaris Cortex-M4F-Mikrocontroller liegt bei 1,53 US-Dollar bei 10.000 Einheiten. Es gibt bereits ein passendes Evaluierungskit: Das EK-LM4F232 kostet 149 US-Dollar.

Peter Peisker ist European Marketing Manager MCU & Low Power RF Products bei TI in Freising.

Peter Peisker ist European Marketing Manager MCU & Low Power RF Products bei TI in Freising.Texas Instruments

Entwickler können aus einer Vielzahl von leistungsstarken analogen, Speicher- und Konnektivitätsoptionen wählen. Damit adressiert TI unter anderem die Bereiche Automatisierung, Bewegungssteuerung, Gesundheit und Fitness. Entwickler profitieren auch von der Stellarisware-Software. Sie beinhaltet Hunderte von Beispielprokjekten, Anwendungs- und Peripherie-Bibliotheken sowie Open-Source-Stacks. Der complette Code liegt in den Quellen vor und darf modifiziert werden. Um Flash-Speicherplatz zu sparen, hat TI die Bibliotheknsfunktionen (API) auch im ROM vorinstalliert – das gilt für die komplette Stellaris-MCU-Reihe. Die Frage, ob Kunden alternativ auch ihr eigenes ROM-Image aufspielen lassen können, bejaht Peter Preisker.

Leistungsmerkmale der LM4Fx

  • ARM Cortex-M4F-Fließkomma-Kern, getaktet mit bis zu 80 MHz
  • Zwei leistungsstarke 12-Bit-A/D-Wandler mit 1-MSPS und drei Komparatoren, dank Sample&Hold bis zu 24 Kanäle
  • Genauigkeit der ADC: 1 LSB über den kompletten Frequenzbereich:
  • Ruhestromverbrauch: 1,6 µA
  • Konnektivitätsoptionen: USB (Host, Device und On-the-Go), UARTs, I2C, SSI/SPI und CAN
  • Integrierter 2 KByte EEPROM-Speicher, jede Zelle verträgt 500.000 Schreiboperationen
  • Optionen für Flash-Speicher mit bis zu 256 KByte und SRAM mit 32 KByte

Die Code-Kompatibilität innerhalb der Stellaris-Familie ermöglicht es Systementwicklern, ihre Applikationen über mehr als 220 Stellaris Cortex-M-Mikrocontroller hinweg zu skalieren.