Erfüllt die dritte Stufe der 2011 vollständig gültigen Mittelspannungsrichtinie: der trafolose Drehstromwechselrichter Powador 10.0 TL3.

Erfüllt die dritte Stufe der 2011 vollständig gültigen Mittelspannungsrichtinie: der trafolose Drehstromwechselrichter Powador 10.0 TL3.

Kaco New Energy in Neckarsulm hat moderne Wechselrichter entwickelt, die typische Funktionen eines Kraftwerks erfüllen. Die drei trafolosen Drehstromgeräte Powador 10.0 TL3, 12.0 TL3 und 14.0 TL3 erfüllen die ab 2011 gültige Mittelspannungsrichtline und lassen sich uneingeschränkt in Großanlagen betreiben, die am Mittelspannungsnetz angeschlossen sind. Bei Netzstörungen leisten sie einen Beitrag zur Spannungs- und Frequenzhaltung sowie zum Kurzschlussstrom. Sie erfüllen somit die dritte Stufe der ab 2011 vollständig gültigen Mittelspannungsrichtlinie.

Außerdem verfügen die Modelle über integrierten Datenlogger und Web-Server, so dass sich die eigene Solarstromanlage ohne Zusatzgerät über das Internet überwachen lässt. Spitzenwirkungsgrade über 98 Prozent garantieren zudem eine hohe Rendite. Features: Die Drehstromwechselrichter haben eine AC-Nennleistung von neun, zehn und zwölf Kilovoltampere. Die Typenbezeichnung 10.0 TL3, 12.0 TL3 und 14.0 TL3 beschreibt die maximale Generatorleistung. Als Drehstromwechselrichter liefern sie auf jeder der drei Phasen einen um 120 Grad verschobenen, sinusförmigen Wechselstrom. Eingangsseitig arbeiten die Geräte mit einem Hochsetzsteller. Die hohen Wirkungsgrade er­geben sich aus der Kombination einer Multi-Level-Topologie mit Bauteilen aus Siliziumkarbid und einem optimierten Drossel-Design, so der Neckarsulmer Hersteller. Zwei DC-Eingänge mit je einem unabhängigen MPP-Tracker und ein MPP-Bereich von 350 bis 800 Volt erlauben eine flexible Anlagenauslegung. Bei Anlagen mit nur einem Wechselrichter lassen sich beispielsweise Teilgeneratoren mit unterschiedlicher Modulanzahl, Ausrichtung oder Verschattung realisieren. Der maximale Eingangsstrom je Leistungsteil beträgt 17,5 Ampere, die maximale Eingangsspannung liegt bei 1000 Volt. Die Elektronik ist im IP65-geschützten Gehäuse vor jeder Witterung sicher.

Wie bereits alle großen Zentralwechselrichter des Unternehmens sind auch die neuen Drehstromgeräte mit einer digitalen Steuerung ausgestattet. Vorteil: Eine flexible und programmierbare Steuerung ist nicht nur Voraussetzung dafür, dass die Geräte entsprechend der Mittelspannungsrichtlinie Blindleistung liefern, sie ermöglicht dazu den weltweiten Einsatz: Bei der Inbetriebnahme können Installateure für eine Reihe von Ländern auf voreingestellte Netzparameter zurückgreifen. Davon unabhängig lässt sich die Menüsprache frei wählen. Die Einstellungen sind über ein Grafikdisplay einfach und intuitiv zu bedienen. Bei der Anlagenüberwachung beschreitet der Hersteller ebenfalls neue Wege, wie er betont: Dank integriertem Datenlogger und Web-Server lassen sich Solarstrom­anlagen komfortabel am eigenen PC über einen Internet-Browser überwachen. Ein externer Datenlogger ist nicht mehr nötig. Wer über keine Internetverbindung verfügt, kann sich die Daten schnell und bequem auf einen USB-Stick kopieren und zuhause am Computer ansehen und archivieren. Beim Aufbau von Großanlagen können Installateure den gesamten Anlagenpark über die Netzwerkverbindung oder über den USB-Anschluss bequem konfigurieren. (eck)