Der AC/DC-Wandler-IC AP1694 kann direkt an Netzspannungen von 120 V beziehungsweise 240 V arbeiten.

Der AC/DC-Wandler-IC AP1694 kann direkt an Netzspannungen von 120 V beziehungsweise 240 V arbeiten. Diodes

Der Baustein arbeitet auf der Eingangsseite mit den beiden Wechselspannungen von 120 V und 230 V, während er gleichzeitig nicht galvanisch getrennte Buck- und Buck-Boost-Technologien sowie galvanisch getrennte Sperrwandler-Technologien unterstützt.

Der Controller nutzt die patentierte PFM-Technologie von Diodes, um den LED-Strom exakt zu regeln und dabei einen hohen Leistungsfaktor bei geringen Gesamt-Klirrfaktor zu erzielen. Beim Betrieb im Boundary-Conduction-Mode stellt er auch einen hohen Wirkungsgrad sowie niedrige EMI-Treiber-Charakteristika (ergo: geringe EMV-Abstrahlungen) sicher. Als Controller auf der Primärseite sorgt dieser Baustein dafür, dass keine Optokoppler sowie keine Steuerschaltungen auf der Sekundärseite mehr notwendig sind, und weil der Halbleiter inherent stabil ist, ist auch keine Schleifenkompensation mehr erforderlich.

Der Baustein hat eine Anfangsungenauigkeit des LED-Stroms von 5 %. Damit erfüllt er die Anforderungen der meisten am Netz betriebenen dimmbaren LED-Beleuchtungsanwendungen, und er ist kompatibel mit einer breitgefächerten Palette unterschiedlicher Dimmer, zu denen sowohl die Phasenanschnitts-Dimmer (Leading-Edge) als auch die Phasenabschnitts-Dimmer (Trailing-Edge) gehören. Der AC/DC-Wandler erreicht eine intensive Dimmung bis hinunter zu 1 %, entspricht dem Standard NEMA SSL6 für Dimmkurven und erfüllt die Anforderungen der IEC6100-3-2, welche den maximalen Oberwellengehalt festlegt.

Der in einem kleinen SO-8-Gehäuse untergebrachte Treiber-Controller benötigt in einer Buck-Topologie lediglich 26 externe Bauelemente. Das Bauteil enthält auch umfangreiche Schutzvorrichtungen, zu denen die Erkennung einer offenen Last (Open-Load) genauso gehört wie der Schutz vor Überspannungen, Kurzschlüssen und Übertemperatur.