Turck-Geschäftsführer Christian Wolf

Turck-Geschäftsführer Christian Wolf Turck

„2015 ist nach den IFO-Zahlen für das globale Wirtschaftswachstum ein eher durchschnittliches Jahr. Für uns ist es ein sehr gutes Jahr“, sagte Wolf. Um Währungskurse bereinigt erwartet das Unternehmen ein Wachstum von 6 % – im vergangenen Jahr hatte sich der Hersteller 5 % vorgenommen. Das Ergebnis (Ebit) sei, so Wolf, zweistellig und stärker als der Umsatz gewachsen.

Wachstumsregionen waren vor allem Nordamerika (+20 %, 240 Millionen USD) sowie Südamerika (+49 %, 7 Millionen Euro). In Deutschland wuchs der Umsatz um 2 %. „Für Europa insgesamt konnten wir mit einem Plus von 9 % ein sehr schönes Ergebnis erreichen“, so Wolf. Es lag bei 200 Millionen Euro. Künftig will Turck mit weiteren Investitionen, unter anderem mit einer Fertigung „mit voller Wertschöpfungstiefe“, einen Fokus in der Asean-Region legen.

Zu den aktuellen Investitionsvorhaben von Turck gehört die Erweiterung der Vertriebs- und Marketingzentrale in Mühlheim.

Zu den aktuellen Investitionsvorhaben von Turck gehört die Erweiterung der Vertriebs- und Marketingzentrale in Mühlheim. Turck

Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 3.500 auf 4.000 – vor allem deshalb, weil der Hersteller eine Offshore-Produktion mit 750 Mitarbeitern im mexikanischen Salito übernommen hat. In Deutschland ist die Zahl der Beschäftigten mit 1.770 konstant geblieben.

Im kommenden Jahr will der Hersteller den „nach wie vor instabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ trotzen und erneut um mindestens 5 % wachsen.