Turck-Geschäftsführer Christian Wolf erwartet zum Jahresende eine Umsatzsteigerung von 11 % auf ca. 370 Mio. €.

Turck-Geschäftsführer Christian Wolf erwartet zum Jahresende eine Umsatzsteigerung von 11 % auf ca. 370 Mio. €.

Das Mülheimer Familienunternehmen Turck rechnet für das Geschäftsjahr 2008 zum siebten Mal in Folge mit Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich. Gut 70% des erwarteten Gruppenumsatzes von 370 Mio. € erwirtschaftet der Hersteller von Sensor-, Feldbus- und Anschlusstechnik inzwischen im Ausland. Das erläuterte Geschäftsführer Christian Wolf auf einer Pressekonferenz: „Als Automatisierungsunternehmen muss man dahin gehen, wo die Kunden sind und das ist weltweit. Deswegen ist Turck auch global aufgestellt. Allerdings stehen wir zum Standort Deutschland. Schließlich produzieren wir fast 80% unseres Umsatzes in Deutschland und der Schweiz.“
Die Mitarbeiterzahl an allen 27 Standorten der Turck-Gruppe stieg um mehr als 8 % auf 2830. Über die Hälfte davon sind in Deutschland in Mülheim an der Ruhr, Halver und Beierfeld beschäftigt. Um auch für das zukünftige Wachstum gerüstet zu sein investiert Turck zur Zeit rund 12,5 Mio € in ein neues Montagewerk in Halver. „Die Zahlen zeigen, dass Turck mit seiner Strategie, sich mit Innovation und Kundennähe als Lösungspartner des Kunden zu positionieren, erfolgreich ist. Um auch weiterhin zweistellige Wachstumsraten zu erzielen, muss sich das Unternehmen konsequent weiterentwickeln, sowohl hinsichtlich der Internationalisierungsstrategie als auch einer dem dynamischen Wachstum angepassten, noch effizienteren Organisationsstruktur”, erläutert Wolf.

Innovationen in Nürnberg
Ein weiterer Erfolgsfaktor sind natürlich innovative Produkte. Zur SPS/IPC/Drives stellt Turck wieder einige Produktneuheiten vor. Dazu gehören die I/O-Blockmodule BL compact, die auf kleinem Raum große Signalvielfalt ermöglichen und damit den Montageaufwand sowie die Lagerhaltungskosten reduzieren. Das Konzept enthält die Elektronik verschiedener BL67-Module inklusive Gateway in einem vollvergossenen Gehäuse. Die Kombination verschiedener Feldsignale, wie analoge und digitale I/Os, PT100, Thermoelemente, RS232, SSI und RFID, in einem kompakten Gehäuse erleichtert Anwendern die Lösung ihrer speziellen I/O-Aufgabe. Außerdem wird das I/O-System BL 20 um Ethernet-fähige Gateways ergänzt. Sie enthalten auf 33 mm Breite ein Netzteil, einen Switch und zwei RJ45-Ports. Für das RFID-System BL ident stellt Turck in Nürnberg erstmals aktive Schreib-/Leseköpfe vor, die im UHF-Frequenzband von 865 bis 928 MHz arbeiten. Sie haben eine Reichweite bis 3 m und haben die Fähigkeit zur Pulkerkennung.

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