Die Gabelsensoren GSU arbeiten mit unterschiedlichen Messmethoden, die von mechanischen über optische und kapazitive Verfahren bis hin zum Ultraschall reichen. Mittels Ultraschall lassen sich neben Papieretiketten auch transparente, hochglänzende sowie metallisierte Etiketten mit hoher Genauigkeit detektieren, auch bei hoher Bahngeschwindigkeit. Darüber hinaus ist die Methode unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen und daher betriebssicher.


Zur Detektion werden Ultraschallwellen von einem Sender im unteren Schenkel des Gabelsensors emittiert. Der Empfänger im oberen Schenkel empfängt dann zwei Signale, nämlich ein großes von der Trägerbahn und wegen der größeren Dämpfung ein deutlich kleineres vom Träger plus Etikett. Damit lassen sich dessen Anfang und Ende exakt bestimmen. Die Ultraschall-Etikettengabel GSU 06 ist für eine Bahngeschwindigkeit bis 120 m/min ausgelegt und kann sogar nur 2 mm breite Etiketten detektieren, unabhängig von deren Form. Kleinstmöglicher Abstand für eine einwandfreie Erkennung ist ebenfalls 2 mm. Die Parametrierung per Teach-in ist mittels Knopfdruck am Sensor selbst oder per Fernabgleich über die Steuerleitung möglich. (rm)


HMI 2005: Halle 9, Stand D54