Wie bereits 2015 ließ Reichelt auch in diesem Jahr wieder eine Studie zum Smart Home durchführen. Im Rahmen der repräsentativen Studie befragte One Poll dafür je 1000 Personen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zum Thema Home Automation. Auffälligstes Ergebnis: Inzwischen nutzt bereits fast die Hälfte der befragten Deutschen Smart-Home-Lösungen. In der vergleichbaren Umfrage aus dem Jahr 2015 waren nur 17 Prozent von solchen Lösungen überzeugt.

Ein Großteil der Befragten befürwortet Smart-Home-Lösungen und nutzt diese teilweise auch schon. Bedenken gibt es aber noch beim Datenschutz.

Ein Großteil der Befragten befürwortet Smart-Home-Lösungen und nutzt diese teilweise auch schon. Bedenken gibt es aber noch beim Datenschutz. Reichelt Elektronik

Gerade automatische Steuerungen von Heizungen, Licht und Rollläden (31 Prozent) sind in Deutschland beliebt. Dahinter folgen smarte Küchen- und Haushaltsgeräte (19 Prozent) sowie Kameraüberwachung und intelligente Alarmanlagen (18 Prozent). In Frankreich nutzen ebenfalls rund 50 Prozent der Befragten Smart-Home-Lösungen, wohingegen nur 29 Prozent der Briten smarte Lösungen in ihrem Zuhause verwenden.

Rund 66 Prozent der Deutschen wären grundsätzlich bereit, eine Sprachsteuerung wie Amazon Alexa, Google Home oder Microsoft Cortana bei ihren Home-Automation-Systemen zu nutzen. Bei 12 Prozent der befragten Deutschen kommt die neue Technik schon zum Einsatz, bei den 25- bis 34- jährigen liegt dieser Wert sogar bei 27 Prozent. Den Sprachassistenten des Mobiltelefons nutzen allerdings lediglich 21 Prozent regelmäßig, während 38 Prozent angeben, ihn nie zu benutzen.

Das Thema Datenschutz schreckt manche Anwender ab. Zwar können sich nur 22 Prozent der Befragten die Nutzung sprachgesteuerter Smart-Home-Systeme nicht vorstellen, jedoch gaben rund 56 Prozent dieser Gruppe an, dass Datenschutzbedenken hauptsächlich oder zum Teil Grund für die Ablehnung sind.