Der Exportanteil des Auftragseingangs lag bei einem Drittel. Ein meldendes Unternehmen konnte einen Großauftrag aus dem Automobilsektor verbuchen. Der Umsatz war im zweiten Quartal gegenüber den drei Monaten zuvor leicht rückläufig. Ursache war im Wesentlichen die geringere Zahl an Arbeitstagen. Im Vergleich zum Vorjahr war der Umsatz um fast 10 Prozent gestiegen; davon profitierten die Unternehmen jedoch uneinheitlich. Vier von zehn Herstellern melden eine gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres rückläufige Umsatzentwicklung. Das Stimmungsbild hat sich dadurch deutlich eingetrübt: 15 Prozent der Firmen erwarten in den kommenden 12 Monaten einen Umsatzrückgang von mehr als 5 Prozent. Der Trendindikator Book-to-Bill-Ratio der meldenden Unternehmen betrug ohne den Großauftrag 1,06. Rechnerisch ist er aufgrund des Sondereffekts auf 1,23 hochgeschnellt. Erfreulich dabei ist, dass die Zahl der Arbeitnehmer gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 1,2 Prozent gestiegen ist.