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Bild 1: Der Zoom-Display-Modus errechnet automatisch den Versatz und ermöglicht trotz den kleinen Lücken zwischen den einzelnen Displays ein durchgängiges, homogenes Bild.
Bild 2: Der 70 Zoll Touchscreen-LCD-Monitor PN-L702B  von Sharp.

Die speziell für das Einsatzgebiet Beamer- und Flipchart-Ersatz ausgelegten Displays bietet beispielsweise Sharp (Vertrieb: Rutronik) in Diagonalen von 42 bis 108 Zoll an. Die für viele Besprechungs- oder Sitzungsräume ideale Größe von 70 Zoll ist derzeit sogar nur bei diesem Hersteller erhältlich. Welches Format tatsächlich das Beste ist, hängt jedoch von den individuellen Raumgegebenheiten ab. Bis auf eine Ausnahme haben alle Sharp Business LCD-Monitore eine Full-HD- Bildqualität mit 1920 x 1080 Pixeln. Die meisten Modelle stellen 1064 Millionen Farben dar und kommen auf eine maximale Helligkeit von 300…1500 cd/m2. Damit erzeugen sie ein ungleich schärferes Bild verglichen mit einem Beamer, und auch kleine Schriften sind deutlich erkennbar. Dank der weiten Sichtwinkel von 160° bzw. 178° können Darstellungen von praktisch jeder Position im Raum gut gesehen werden. Beim Einsatz der Displays anstelle eines Beamers kommt als größter Vorteil zum Tragen, dass sie auch bei Tageslicht ein einwandfrei erkennbares und brillantes Bild liefern und Konferenz- oder Präsentationsräume nicht mehr abgedunkelt werden müssen. Durch die Leuchtkraft und Brillanz des Bildes wirken die Inhalte zudem eindrucksvoller.

Um eine leistungsfähige Hintergrundbeleuchtung sicherzustellen und Helligkeitsverluste zu verhindern, hat Sharp die so UV2A-Technologie (Ultraviolet-induced Multi-domain Vertical Alignment) entwickelt. Mit dieser Foto-Alignment-Technologie können Flüssigkristalle im LCD-Bildschirm präzise und gleichmäßig ausgerichtet werden. Gleichzeitig reduziert sie den Stromverbrauch der Displays, er liegt je nach Modell zwischen 195 W und 395 W. Dazu trägt auch der Einsatz von LEDs als Backlight bei. Dass diese sich immer mehr gegen CCFL durchsetzen, hat noch mehr gute Gründe, etwa die Niedervoltspannungsversorgung, kurze Reaktionszeiten, eine längere Lebensdauer und RoHS-Konformität dank der Abwesenheit von Quecksilber. Zur langen Lebensdauer tragen auch hochwertige Komponenten und sorgfältige Verarbeitung bei.

Ebenfalls wichtig für Besprechungen und Präsentationen: Durch den lüfterlosen Aufbau sind die Displays sehr leise und nehmen wenig Staub auf. Da die Displays für den 24/7-Betrieb ausgelegt sind, können sie nicht nur als Beamerersatz genutzt werden, sondern eignen sich auch für Digital Signage Systeme oder Videowände.

Präsentieren, bearbeiten, speichern, verteilen

Nicht nur als Präsentationsmedium, sondern als interaktives Tool in der Art eines Flipcharts lassen sich die Touchscreen-LCD-Monitore von Sharp nutzen. Im 70 Zoll PN-L702B und dem PN-L602B (60 Zoll) sind hochwertige LCD-Bildschirme und ein hochempfindlicher Touchscreen integriert. Eine Software ermöglicht es, Dokumente oder Bilder anzuzeigen und zu vergrößern, verkleinern oder zu bewegen, wie man es vom Smartphone kennt. Zudem können mit dem Finger oder einem speziellen Eingabestift direkt auf dem Touchscreen Notizen oder Zeichnungen hinzugefügt werden, die sich ebenfalls drehen oder verschieben lassen. Ein eigens entwickeltes Infraroterkennungssystem, bei dem mehrere Sensoren schnell und exakt die Position des Fingers oder Stifts ermitteln, sowie ein minimierter Abstand zwischen dem Touchscreen und seinem LCD-Panel, sorgen für eine hohe Reaktionsfreudigkeit, sodass Nutzer darauf akkurat schreiben oder zeichnen können. Alle Elemente auf dem Bildschirm können gespeichert und ausgedruckt werden. So haben die Teilnehmer eines Meetings die Ergebnisse sofort als Handout oder per Mail als Datei vorliegen. Im Rahmen eines Videokonferenz-Systems ermöglichen die Displays einen Austausch in Echtzeit zwischen entfernten Standorten und vermitteln den Teilnehmern das Gefühl, tatsächlich dabei zu sein. Auch für interaktive Digital-Signage-Anwendungen, etwa auf Messen oder Roadshows sowie als Fahrgast- oder Besucher-Information, eignen sich diese Touchscreen-Monitoren. Speziell für Videowände sind die Narrow-Bezel-Typen mit einem extra-dünnen Rahmen von 5,4 mm ausgestattet. Werden mehrere Displays zu einer Wand zusammengefügt, errechnet der Zoom Display Modus automatisch den Versatz. So entsteht trotz den kleinen Lücken zwischen den einzelnen Displays ein durchgängiges, homogenes Bild.

Alle Displays sind einfach zu installieren, wahlweise im Landscape- oder Portrait-Format. Dabei bieten sie nicht wie die herkömmlichen Beamer ein 4:3-Format, sondern das aktuelle 16:9- Format. Trotz ihres Gewichts von 70 kg lassen sie sich problemlos an einer Wand aufhängen oder auf einem Rollsystem bewegen, um sie in einem anderen Zimmer oder auf einer Messe zu nutzen.

Als preisgünstigere Alternative führt Rutronik derartige LCD-Displays mit oder ohne Touch-Funktion auch von Chilin. Sie haben ebenfalls eine sehr gute Bildqualität, sind jedoch nicht wie die Sharp-Modelle für den 24/7-Betrieb ausgelegt, sondern lediglich für 20-Stunden-Betrieb. Vor allem für Digital-Signage- und Industrie-Anwendungen bietet der Hersteller auch Open-Frame-Modelle, das heißt rahmenlose Displays, die in ein vorhandenes Gehäuse eingesetzt werden können. Sie sind in Größen zwischen 32 und 65 Zoll erhältlich. Neben den Displays führt Rutronik auch das gesamte notwendige Zubehör wie Kabel, verschiedene Rahmen sowie Industrie-PCs zur Ansteuerung des Displays.